Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Dienstag, 5. Februar 2019

Skinner als sozialrealistischer Soziologe!

Operante Konditionierung!

Wer sich für eine realistische, menschengerechte Utopie interessiert, jenseits von sozialkonstruktivistischen Phantastereien und emotional-ideologischen Einseitigkeiten, dem empfehle ich dringend zu Anregung "WaldenTwo"!

Skinner war ein origineller Ausnahme-Denker und fachspezifisch sehr erfolgreich (Lerntheorie/Verhaltenstherapie).

Im Hinblick auf seine soziologischen Konzepte wurde er im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt.
Sein "Walden Two" sei satanisch und totalitär. 
Da er nicht schizophren war, lohnt sich ein Blick hin zu diesem eigenständigen Denker über die Grenzen der liberalistischen Freiheits- und Aufklärungsideologie hinaus, die er dramatisch in Frage stellt!

In diesem Zusammenhang auch sehr lesenswert von ihm: "Jenseits von "Freiheit und Würde" (https://www.amazon.de/Jenseits-von-Freiheit-Würde-Skinner/dp/3688117743/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1549369786&sr=8-1&keywords=skinner+würde).
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Samstag, 2. Februar 2019

Der Sozialrealismus und das Gesetz der großen Zahl!

Das Gesetz der großen Zahl!

Wie wär’s damit, liebe Pippi-Langstrumpf-Soziologen (http://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_FEBERausgabe2017_Schwartz.pdf), mal einen Blick aus der sozialkonstruktivistischen Höhle heraus auf die STRUKTUR der gesellschaftlichen und sozialen Realität, die die von Euch beschriebenen Phänomene erklärt, zu riskieren???

Soziale und physikalische Naturgesetze haben bei entsprechender Komplexität statistischen Charakter. Sie können zwar keine Einzelergebnisse erklären und vorhersagen, aber sehr wohl die deterministisch verursachten Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Die Gründerväter der Soziologie (v.a. Comte und Durkheim) waren angetreten, genau das, nämlich die Verursachung der Verhaltensverteilungen als Ergebnis der Gesellschaft und der Sozialität „sui generis“ (Emergenz) als Gründungsmerkmal einer eigenständigen Wissenschaft der Soziologie zu behaupten.

Genau diese Möglichkeit nach Quantenmechanik und Relativitätstheorie, Freud, C.G. Jung und Nationalsozialismus usw., deute ich mit meinem „methodologischen Strukturalismus“ an.

Wer allerdings menschliche Sozialität größenwahnsinnig aus der Natur entfernt, sie interaktionistisch und sozialkonstruktivistisch abschneidet, kann nicht darauf kommen, soziale Naturgesetze in Anlehnung an die am weitesten entwickelten Wissenschaft, der Physik, zu erforschen.

Eine beschämende, pubertäre Sicht auf die Soziologie als mögliche und dringend notwendige, naturwissenschaftlich fundierte, auf emergentem Niveau operierende Wissenschaft.

„Wir können sie (die Einfallsdichte der Teilchen, G.Sch.) auch als Anwendung des Gesetzes der großen Zahl sehen: Jedes einzelne Teilchen landet an einem bestimmten Platz, der sich von Experiment zu Experiment unterscheidet. Schickt man aber sehr viele Teilchen los, erhält man immer die gleichen Kurven der Teilchendichte, ganz gleich, ob man das Experiment heute in Würselen oder nächste Woche in Berlin durchführt.
Das Gesetz der großen Zahl gilt auch in viel komplizierteren Situationen und ist die Grundlage der meisten Anwendungen von Wahrscheinlichkeiten in der Physik und den anderen Naturwissenschaften. Ein Beispiel ist das gesamte Feld der statistischen Physik, die die Eigenschaft von Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern aus deren mikroskopischen Bestandteilen, den Atomen und Molekülen ableitet und ganz auf dem Gesetz der großen Zahl beruht. Diese Eigenschaften sehen alle deterministisch aus und zuverlässig reproduzierbar, sie entstammen aber der Anwendung des Gesetzes der großen Zahl auf Myriaden von Atomen und Moleküle. Deren Orte und Bewegungen sind nicht im Detail bekannt, sie werde daher als „zufällig“ (soziologisch „freiwillig“, G.Sch.) behandelt, obwohl die Gesetze, die die Bewegungen der Teilchen bestimmen, deterministisch sein können und unsere Verwendung von Wahrscheinlichkeiten nur unsere Unkenntnis widerspiegelt (Herv. G.Sch.). Das Gesetz der großen Zahl wird auch in vielen Fällen der angewandten Wissenschaften verwendet, z. B. von Versicherungen).
(Bricmont 2018:51)

In der gesamten Natur verursachen abstrakte Realitäten (mathematisch beschreibbare Strukturen, z.B. Quantenfelder) Wahrscheinlichkeitsverteilungen auf der Ebene der Phänomene.

Genau diese Dimension deute ich auch für eine sozialrealistisch-wissenschaftliche Soziologie an, die unbewusste und formale Strukturen als Ursachen für Verhaltensverteilungen begreift (https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post.html).
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Quantensinn und Quantenunsinn: Determinismus, Lokalität und offene 

Der platonische Realismus!

Der Sozialrealismus und abstrakte, reale Strukturen!
Absolut faszinierend!
Mathematische Strukturen bilden die letzte, für uns erkennbare IDEAL-REALE Realität, die unsere Wirklichkeit determiniert!
Wissenschaft entdeckt sie, während sie sich der objektiven Realität spekulativ-realistisch annähert.
Ihre Erklärungskraft, die oft das menschliche Vorstellungsvermögen überfordert, und ihre Anwendungen (z.B. Quantenmechanik) führen immer wieder zu verblüffenden Erkenntnissen und Technologien.

In der gesamten Natur( inkl. der Kultur und der menschlichen Gesellschaft, die Teile der Natur sind) verursachen abstrakte Realitäten (mathematisch beschreibbare Strukturen, z.B. Quantenfelder) Wahrscheinlichkeitsverteilungen auf der Ebene der Phänomene.




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Mathematics Explains The Universe Who was the first person to discover math? As a result, he has been…

Freitag, 1. Februar 2019

Der realistische Reaktionär?

Der Reaktionär!

Eine realistische, unzeitgemäße Provokation der liberalistisch-sozialistischen Massendemokratie!?

Welche Gesellschaft ist menschlicher und menschengerechter?

Eine Gesellschaft, die die Menschen (Masse/Mehrheit) durch den Gleichheits- und Sozialstaatswahn und die Bilderflut immer mehr überfordert und abhängig macht?

Und auch das liberalistische Dogma: "Wenn Du Dich mit Deinem freien Willen nur genug bemühst, kannst Du das Gleiche erreichen wie ich!" führt zwangsläufig, aber unbegriffen, zu elitärer, verantwortungsloser Arroganz und Verachtung gegenüber den Unterschieden zwischen Menschen.

Oder ist eine Gesellschaft, die die unterschiedlichen Potentiale der Menschen zur Basis hat und durchlässige Hierarchien mit den tatsächlich Besten an der Spitze und Privilegien mit HAFTENDER Verantwortung verbindet, besser?

Wie nah kommt meine folgende Einschätzung der objektiven Wahrheit?

"Letztlich ist die gegenwärtige Misere eine erkennbare Folge der Aufklärung seit Kant, die ihren letzten Höhepunkt in der relativistischen und konstruktivistischen Postmoderne hat. 
Menschlicher, gottähnlicher und massen- und konsensdemokratischer Größenwahn als Gegenbewegung zum naiven Realismus und der dekadent gewordenen Erb-Aristokratie. 
Der nächste Schritt könnte, unwahrscheinlich, aber möglich, in eine basisdemokratisch kontrollierte Leistungsaristokratie gehen, die überlegene, haftende Persönlichkeiten mit der basisdemokratischen Kontrolle (James Surowiecki) des Größenwahns im Rahmen einer Dissens-Demokratie verbindet. 

Ziel wird sein, dass jeder Mensch seine individuellen Talente im Rahmen einer organisch konstituierten, durchlässigen Hierarchie optimal entwickeln kann, zwangsläufig damit zum Wohl der Gesellschaft!"
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Tradition und Herrschaft: Aufsätze von 1932-1952

Samstag, 26. Januar 2019

Der Intellektualist und der Intellektuelle!

Wer denkt realitätsorientiert (Chance) und wer phantasiert nur (Falle)?
Der Intellektualist verliert den Boden unter den Füßen, überschätzt seinen Verstand und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!
Er verfügt eben auch nicht über das extreme Abstraktionsvermögen (inkl. der damit verbundenen Möglichkeit, Komplexität adäquat zu reduzieren) eines genialen Rationalisten (z.B. Baruch de Spinoza, verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Schleifen von Linsen) und bleibt somit im "Weder-Noch" des Mittelmaßes hängen!
Die Komplexitätsideologen der relativistischen Postmoderne, z.B. soziologische Systemtheoretiker, sind prominente Beispiele für diese Tendenz und ihre katastrophalen Folgen.
Der verantwortungsvolle Intellektuelle verfügt über eine realitätsgerechte, RATIONALE Intuition auf der Basis von Erfahrung und Begabung (Kurt Gödel/Unvollständigkeitstheoreme) und betrachtet sie als wahrheitsorientierte Basis für seine logisch-konsequenten Rekonstruktionen.
Philosophy Matters ist mit Andreea Calugarita unterwegs.
1 Std.
Rodin’s little known other work

Sonntag, 20. Januar 2019

Der anthropomorphe Größenwahn!

Der Mensch ist Teil der Natur!
Sein Verhalten unterliegt sozialen Naturgesetzen!
Das Menschenbild der liberalistischen Freiheits- und Aufklärungsideologie ist schlicht objektiv falsch, genauso wie das der sozialistischen Gemeinschafts- und Solidaritätsideologie!

Der Mensch ist ein sozialer, symbolisch gesteuerter Affe:
http://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_AUGUSTausgabe2016_LSchwartz.pdf.

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STERN.DE
Der Fall erinnert an den Roman "Die Welle": Eine Lehrerin aus Brandenburg 

Montag, 14. Januar 2019

Der Komplexitätsideologe Armin Nassehi mal wieder!

Die Bescheidenheit in Person!

"Nassehi: Vielleicht, sich selbst nicht zu überschätzen. Wir Intellektuellen sind Leute, die gerne vor einem weißen Blatt Papier sitzen und sich eine Welt zusammenbauen, IN DER DIE EINZELNEN SÄTZE SO ZUEINANDER PASSEN, DASS DIE WELT DANN FUNKTIONIERT (Herv. G.Sch.). Die wirkliche Welt ist manchmal etwas widerständiger. Wenn wir in der Lage sind, diese Widerständigkeit auf den Begriff zu bringen, haben wir schon eine ganze Menge erreicht."

Die "wirkliche Welt" der "zueinander passenden Sätze"!!??
Ist das jetzt ein Beispiel für den operativen Konstruktivismus, den Sie mir nicht im Vergleich zu meinem kritischen Realismus erklären konnten, Armin Nassehi?

Aber ansonsten! 
Bravo, so viel realistische Selbstwahrnehmung hätte ich nicht von ihm erwartet. Selbstreferenz ist ja auch eine systemtheoretische Spezialität, wenn auch nicht zu Ende gedacht wie von Kurt Gödel (Unvollständigkeitstheoreme).

Wie wär's mit Wissenschaft, Herr Professor?

Die aktuelle, sozialkonstruktivistisch beschränkte, vorwissenschaftliche Soziologie hat einen gewaltigen, strukturellen Einfluss auf alle Ebenen der Sozialität und der Gesellschaft, den sie allerdings aus methodologischen und theoretischen Gründen nicht selbst begreifen und thematisieren kann.

Sie ist in dramatischer Weise verantwortlich für die Verantwortungslosigkeit gegenüber den Wirkungen von Strukturen, die sich seuchenartig ausgebreitet hat.

Aus meinem Blog: „Soziale Naturgesetze und Wissenschaft!“ vom 7. Januar 2019:

Die interaktionistisch angelegte Systemtheorie Luhmann's, 1979 noch nicht zum Kult avanciert, hat den Weg zu einer strukturtheoretisch-wissenschaftlichen Soziologie vollkommen komplexitätsideologisch vernebelt, weil sie Strukturen nicht als kausal verursachende Realitäten begreift und sie in diesem Sinn funktionalistisch destrukturiert, angelehnt an das Konzept des Organismus in der Biologie.

E. Nagel kommt in dieser Hinsicht dagegen in seinem Kapitel „Explanation and Understanding in the Social Sciences“ zu dem realistischen Schluss, der meinen Zugang zum Thema „Erklären und Verstehen“ (https://bds-soz.de/BDS/PDF/Soziologieheute/2018/3-2018/SOZIOLOGIEHEUTE_JUNIausgabe2018_Schwartz.pdf)
 bestätigt:
„Nevertheless, to abandon the deterministic principle itself is to withdraw from the enterprise of science. However acute our awareness may be of the rich variety of human experience, and however great our concern over the dangers of using the fruits of science  to obstruct the development of human individuality, it is not likely that our best interests would be served by stopping objective inquiry into the various conditions determining the existence of human traits and actions, and thus shutting the door to the progressiv liberation from illusion (Herv. G Sch.) that comes from the knowledge achieved by such inquiry.“ (Nagel 1979: 606)
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NDR.DE
Was macht einen Intellektuellen aus? Wofür brauchen wir jetzt Intellektuelle und was sind ihre Aufgaben? Fragen an den Soziologen Armin Nassehi.