Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Donnerstag, 28. März 2019

Chomsky und die mediale Gewalt!

Das Verhalten/Denken/Fühlen der Masse!

Noam Chomsky beschreibt phänomenologisch korrekt, wodurch die Gesellschaft gesteuert wird!

Er stößt an seine eigenen emotional-ideologischen Grenzen, die von seinem sozialistischen Welt- und Menschenbild determiniert sind, wenn es um die Lösung dieser Probleme geht.

Er widerspricht sich selbst, wenn er dann auf die liberalistische Freiheits- und Aufklärungsideologie hereinfällt, die er zuvor am Bespiel Propaganda/Medien/Ideologie plausibel kritisiert hat.

Damit hat er keinen Zugang zu den strukturellen Ursachen hinter dem Phänomen, das er beschreibt!

Sozialkonstruktivistisch-naiv ignoriert er das zentrale soziale Naturgesetz der Macht, das er IMPLIZIT beschreibt:

"Das soziale Naturgesetz der Macht!

Eine sozialrealistisch-wissenschaftliche Soziologie erforscht soziale Naturgesetze, um zu begreifen, warum die Gesellschaft so ist, wie sie.

Die aktuelle, sozialkonstruktivistische Pippi-Langstrumpf-Soziologie an den Hochschulen schreibt Texte, die wortgewaltig darstellen, wie eine Gesellschaft sein soll oder funktionalistisch sein könnte. 
Sie bleibt entweder funktionalistisch-komplexitätsideologisch in einem vorwissenschaftlichen Stadium stecken und/oder ist zur Ideologie geworden, wenn sie, natürlich gut gemeint, moralistisch degeneriert, bezogen auf mögliche und dringend notwendige Wissenschaft und Erkenntnis.

Macht ist eine zentrale Kategorie einer sozialrealistischen Soziologie!
Macht und Kommunikation sind dabei untrennbare, fundamentale Achsen menschlicher Sozialität wie Raum und Zeit in der physikalischen Wirklichkeit der Erde (http://bds-soz.de/BDS/PDF/Soziologieheute/2017/4-2017/SOZIOLOGIEHEUTE_August2017_Schwartz.pdf).

Wie lauten plausible Axiome einer „Theorie der Macht“, von der eine historische und empirische Forschung angeleitet werden kann?

1.) Macht und Hierarchie sind unabdingbare Fundamente jeder Gesellschaft.
2.) Je eindeutiger die Machtverhältnisse sind, umso stabiler und befriedeter ist die Gesellschaft.
3.) Wenn Macht dekadent wird und/oder Machtvakuen entstehen, greifen vormals Schwächere nach dieser Macht und kämpfen um die Dominanz.
4.) Machtgleichgewichte sind kurzfristige Phasen und werden, historisch und systematisch begründbar, durch neue, eindeutigere Machtverhältnisse abgelöst.

Wenn dieses soziale Naturgesetz WISSENSCHAFTLICH begriffen wird, kann seine konsequente Anwendung durch die Gestaltung entsprechender formaler und emotional-ideologischer Strukturen zu einer menschengerechteren und einer gewaltfreieren Gesellschaft führen, jenseits von Pippi-Langstrumpf-Phantastereien."


https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=2153175093230554038#editor/target=post;postID=2672712393510832955;onPublishedMenu=allposts;onClosedMenu=allposts;postNum=10;src=postname.

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Summary of Chomsky's analyses on how the corporate media functions. Excerpt from the documentary "Manufacturing Consent: Noam…

Samstag, 23. März 2019

Kinder an die Macht!?


So funktioniert Massenpsychologie in der relativistisch-sozialkonstruktivistischen und pathologisch-narzisstischen Postmoderne. 

Pippi Langstrumpf erobert die Macht, wie es sich Herbert Grönemeyer gewünscht hat und wie es die akademische Soziologie-Ideologie propagiert. 

Diese kindliche Symbolfigur als Lösungslaterne für wissenschaftlich ungelöste Probleme passt perfekt zur Infantilisierung der westlichen Gesellschaft! 

Die Verantwortungslosigkeit der infantilen Erwachsenen und die emotional-ideologische Manipulation von Kindern und Jugendlichen auf dem Höhepunkt!

Denken ist eben out, Gefühle auf dem Vormarsch, genau wie 1933!

Bei dem Hinweis auf 1933 geht es um Massenpsychologie, Gustave Le Bon war der Ideengeber für Goebbels. Er hat wunderbar und überzeugend beschrieben, wie bei affektgesteuerten, sozialen Prozessen der Verstand und das Denken "gegen Null gehen". 

1933 haben die Massen Hitler begeistert zugejubelt, weil er die Arbeitslosigkeit beseitigen wollte und weil sie nach der Weimarer Republik Orientierung suchten. Er hat die Arbeitslosigkeit beseitigt und später jüdische Kinder vergast.
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Die schwedische Klimaaktivistin sorgt für Furore und mobilisiert Kinder in ganz Europa. Doch es geht nicht darum, ob Schüler schwänzen dürfen oder nicht.

Freitag, 22. März 2019

Realismus oder Konstruktivismus!?

Was bedeutet „Realismus“ als philosophisch-metaphysische Ausgangsposition?

Jede menschliche Äußerung geht von einer implizit-unbewussten oder explizit-bewussten metaphysischen Annahme über das Verhältnis „objektive Welt/subjektive Erkenntnis“ aus.

Hier eine plausible Definition von Jean Bricmont:

„Es existiert eine Welt, die unabhängig vom menschlichen Bewusstsein ist. Diese Welt ist strukturiert und hatb ihre eigenen Eigenschaften. Jeder, der geboren ist, weiß, dass es so ist, weil er Eltern hat(te), und er weiß, dass der Prozess der Geburt die Existenz hoch entwickelter Organismen erfordert.

Ob eine Aussage wahr oder falsch ist, hängt davon ab, ob sie die Eigenschaften jener Welt widerspiegelt oder nicht. Das heißt insbesondere, dass die Wahrheit oder Falschheit einer Aussage unabhängig ist, die sie äußert und unabhängig von der Gruppe ist, der die Person „angehört“.

Wir können beispielsweise durch unsere Sinneserfahrungen zu wahren Aussagen über die Welt kommen. Das Alltagsleben ist voll von solchen Aussagen, die uns sagen, wie die Welt ist – zumindest  bis zu einem bestimmten Ausmaß.

Unsere Sinne können uns aber auch täuschen – denken wir an optisch Täuschungen. Deshalb können wir nie absolut sicher sein, dass unser Wissen wahr ist, und selbst die alltäglichsten Erfahrungen können auf Illusionen beruhen. Ich sehe mich am Computer schreiben, aber ich könnte es im Prinzip auch träumen.


Unser Wissen ist menschlich. Es ist das Ergebnis einer ganz spezifischen Wechselwirkung zwischen „uns“ und der Welt. Diese Wechselwirkung hängt von unserer Biologie, aber auch von unserer Geschichte und Kultur ab. Andere Arten haben andere Formen der Wechselwirkung, auch wenn die Welt die gleiche ist. Andere Kulturen oder Menschen in anderen historischen Zeitaltern haben ein unterschiedliches Wissen von der gleichen Welt. Dass unser Wissen menschlich ist, hat auch zur Folge, dass es Grenzen haben kann – so wie auch unsere Wahrnehmung und unsere physischen Fähigkeiten Grenzen haben. Wir sehen z.B. nur „sichtbares Licht“ und damit nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Spektrum der elektromagnetischen Wellen, und niemand hat es bis jetzt geschafft, bei einem Rennen eine Strecke von einem Kilometer in weniger als einer Sekunde zurückzulegen.“  (Bricmont 2018: 98/99)
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Quantensinn und Quantenunsinn: Determinismus, Lokalität und offene Fragen der Quantenmechanik

Sonntag, 17. März 2019

Ethik jenseits von Kant und Konstruktivismus!

Realistische Ethik statt subjektivistischem Moralismus!

Aufklärung der Aufklärung!

Derk Pereboom, der Kant UND Spinoza als Philosoph intensiv studiert hat, bringt das objektive PHÄNOMEN des subjektiv gefühlten "freien Willens" in ein realistisches Verhältnis zur ERKENNTNIS der strukturellen URSACHEN des "freien Willens", inkl. der Ablehnung der populären Kompatibilität-These!

Wissenschaft und Philosophie auf Augenhöhe!

„Seinen "freien Willen" 
kann jeder dadurch beweisen, in dem er demnächst grundsätzlich das tut, was ihm am meisten verhasst ist.“


„Eine wissenschaftlich-empirisch-experimentelle Falsifikation (Popper) der Hypothese: "Es gibt keinen freien Willen!" ist so auf sehr schlichte und eindeutige Weise möglich, jenseits des endlosen konstruktivistischen Geschwafels. Warum passiert das nicht? Die emotional-ideologische Dominanz der liberalistischen Freiheits- und Aufklärungsideologie, ihr objektiv falsches Menschenbild, der postmoderne Relativismus und der anthropomorphe Größenwahn blockieren offensichtlich den dringend notwendigen wissenschaftlichen Fortschritt in den Humanwissenschaften und die Erforschung sozialer Naturgesetze: https://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_AUGUSTausgabe2016_LSchwartz.pdf.“




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Derk Pereboom claims that free will is impossible because of its incompatibility with both determinism…