Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Dienstag, 14. Juli 2015

Die SOZIOLOGIE der IQ-Intelligenz!



oder

Die Dummheit der Begabung!

Die „Soziologie des Unbewussten“ wird empirisch überprüft.

Die unten gestellte 50.000€-IQ-Frage wird, wenn sie und ihre Lösung den Menschen nicht bekannt sind, zu 99,9% FALSCH beantwortet. Dies schließt Mathematiker und Hochbegabte ein, wie die Geschichte des „Ziegenproblems“ markant und überzeugend BEWEIST!

Die Ursache HIERFÜR liegt auf der BIOLOGISCH-genetischen  Seite des symbolischen Tiers „Mensch“, die EINE Basis für die relational bedingte Verteilung des  Verhaltens in der Gesellschaft ist („Soziologie des Unbewussten“). Die ANDERE Seite ist die STRUKTURELLE SYMBOLISCH-massenpsychologische Manipulation des Unbewussten der MASSE/Mehrheit in der Gesellschaft und in emotional-ideologischen Komfortzonen, die das Fühlen/Denken/Verhalten der Masse/Mehrheit prägen. Hierauf komme ich später zurück.

Eine kurze Darstellung des historischen Verlaufs des „Ziegenproblems“ bestätigt die Hypothesen der „Soziologie des Unbewussten“ und illustriert sie sehr anschaulich:

Marilyn vos Savant, die Frau mit dem bisher höchsten seriös gemessenen IQ (>187), was bekannt war,  behauptete im September 1990, als diese Frage im Raum stand, die Antwort sei 66,6666%. Eine Lawine von wütenden Beschimpfungen und/oder Spott waren die Folge, Mathematiker und Hochschul-Professoren eingeschlossen.  Der Mob, die Meute vollführte die symbolische Hinrichtung. Le Bons „Dummheit der MASSE“ wurde wieder einmal lebendig und anschaulich, in abgeschwächter Form immer wieder zu beobachten in JEDER emotional-ideologisch homogenen Gruppe, wenn ein Mitglied emotional-ideologisch signifikant abweicht. Ein ehernes soziales NATURgesetz.

„Marylin vos Savant wurde unterdessen mit Spott überschüttet. <Unsere mathematische Fakultät hat herzlich über sie gelacht>, hänselte eine  Professorin. <Es gibt schon genug mathematische Unwissenheit in diesem Land>, beschwerte sich ein Akademiker bei der Zeitschrift 'Parade', < wir brauchen nicht den höchsten IQ der Welt, um diese Unwissenheit zu vertiefen. Schämen Sie sich!> (S.8)

Das war sogar noch der Fall, als Gero von Randow in der 'Zeit' einen Artikel mit dieser Lösung präsentierte, als sie allmählich in Fachkreisen akzeptiert wurde.

„Der verehrte Herr von Randow sei <ins Sommerloch gestolpert>, <jeder normalbegabte Zwölftkläßler> könne schließlich begreifen, daß Frau Savants Rat < typische Laienfehler> enthalte, < haarsträubender Unsinn>, <Quatsch> und < Nonsens>, <absurd> und <abstrus> sei. Es sei <traurig, daß die 'Zeit' so etwas überhaupt aufgreift>. Die ganze Angelegenheit sei <peinlich>, urteilte ein Mathematiker. Bestenfalls ein < Aprilscherz im Juli> schrieb ein Leser mitleidig, eher ein <Ärgernis> schrieb ein anderer. Die alles dies zu Papier brachten, waren zum großen Teil Akademiker, einige mit einschlägiger Ausbildung in Statistik: Prof.Dr.Ing, Dr.sc.math, Dr. med., Dr.jur. usw.usf. Sie schrieben auf Institutsbögen, legten seitenlange Beweise bei,...“ (S.7)

(v. Randow, G. 1992, Das Ziegenproblem. Denken in Wahrscheinlichkeiten. Reinbek bei Hamburg:Rowohlt)

Auf demokratischem Massen-Niveau sind die Erfahrungen in meinem Post (Beschimpfungen bis zu: „Sie sind ein ziemlich kranker Typ“ +3x „gefällt mir“) unübersehbar vergleichbar. Es reichte schon, eine mathematische Frage in einer Form zu stellen, die so sehr verunsichert, weil keine Lösung gegoogelt werden konnte, so lange der Begriff „Ziegenproblem“ nicht verfügbar war. Das ist emotional-ideologisch heutzutage unzuMUTbar, weil der dominierende  GleichheitsWAHN mit der GEFÜHLTEN REALITÄT der Differenz kollidiert. Zum Schluss drängten Einige auf die Bekanntgabe der Lösung, OHNE vorher die Frage beantwortet zu haben. Der GleichheitsWAHN hinderte sie daran, eine Antwort abzugeben, weil sie FÜHLTEN, irgendwas stimmt hier nicht, dann halte ich lieber den Mund. In Wirklichkeit haben SIE sich natürlich in diesem Fall „blamiert“ und NICHT die FB-Freunde, die eine falsche Antwort abgegeben haben. Außer jemand bekommt entsprechend dem GleichheitsWAHN Komplexe, wenn er nicht als ECHTES Genie durchgeht. Aber derjenige würde, zumindest OBJEKTIV biologisch betrachtet, die Lächerlichkeit pur provozieren, emotional-ideologisch vielleicht sogar möglich in unserer VERblödeten Gesellschaft, in der VERblödete Intellektuelle propagieren, der IQ sei über die genetisch vorgegebene Grenzen hinaus trainierbar.

Die „Soziologie des Unbewussten“ behauptet, dass UNBEWUSSTE Strukturen und emotional-ideologische Filter die Wahrnehmung der Realität durch die Masse/Mehrheit prägen. Die HISTORISCHE Dimension des „Ziegenproblems“ ist eine perfekte Bestätigung des sozialpsychologischen Experimentes von Asch (Konformität) auf einer gesellschaftlichen Ebene (s.a. Le Bon). Was diese OBJEKTIVE Wahrheit für die massenpsychologische Manipulation in Medien-Gesellschaften bedeutet (Werbung/Propaganda), wenn die „Dummheit“ einer Aussage NICHT mathematisch EINDEUTIG beweisbar ist (nicht-lineare Komplexität), ist SOZIOLOGISCH natürlich weit aus relevanter als die Manipulation von falschen Einschätzungen messbarer Realitäten (z.B. zwei OFFENSICHTLICH unterschiedlich lange Striche beim Asch-Experiment).

Der Ethologe Rupert Riedl weist zu Recht darauf hin, dass man nur etwas erklären kann, was man vorher erkannt hat („Soziologie des Unbewussten“:

„Erkennen beruht auf dem simul hoc der Gestaltwahrnehmung und ist großteils VORBEWUSST (Hervorh. GAS) angelegt, das Erklären auf dem propter hoc, das großteils als bewußte Konstruktion der Erfahrung hinzuzufügen ist. Erkennt man diesen Unterschied nicht, kann es geschehen, daß das noch nicht Erklärbare aus der Welt des Erkennbaren verloren wird.“(Riedl 2000:34)

Die emotional-ideologische, STRUKTURELLE Determination des WAHRSCHEINLICHEN Verhaltens führte bei dieser „schlichten“ mathematischen Frage (lineare Komplexität) zu einer katastrophalen IRRATIONALITÄT des Verhaltens, die sogar verhinderte, das Nächstliegende zu machen, nämlich die Hypothese von Marylin vos Savant, OBWOHL man sie nicht verstand, EMPIRISCH zu überprüfen. Eine sehr leichte Übung, wenn man so viel selbstkritische Distanz hätte aufbringen können, Das Spiel einfach 500 mal durch zu spielen und festzustellen, ob der Wechsel zu einem Resultat von 66,6666% Gewinnen führt oder zu 50%.

Logisch klar, emotional-ideologisch UNMÖGLICH! „Unglaublich“, dass das nicht gemacht wurde, sondern die arrogante, emotional-ideologische Selbstsicherheit des demokratischen Mittelmaßes jeden Versuch, die Hypothese empirisch zu überprüfen, blockierte!?

Welche SOZIALEN STRUKTUREN machen solche Entwicklungen WAHRSCHEINLICH?

1.) Die intellektuelle Ignoranz und die emotional-ideologische Weigerung der universitären Soziologie, solche sozialen Naturgesetze WISSENSCHAFTLICH zu erforschen. Statt dessen überschüttet sie die Gesellschaft mit einer konstruktivistischen „aufgeblasenen Rhetorik“ und einem systemtheoretischen Begriffs-Kartenhaus, die eine katastrophale Komplexitäts-IDEOLOGIE bewirken und die Erforschbarkeit von Ursache-Wirkungs-Zusammnhängen im sozialen Kontext schlicht leugnen.

2.) Das biologisch vorhandene IQ-Potenzial des symbolische Tiers „Mensch“ wird durch die emotional-ideologischen STRUKTUREN der am Mittelmaß orientierten Konsens-Demokratie in der Gesellschaft und in der Wissenschaft nur minimal ausgeschöpft. Eine ANDERE emotional-ideologische STRUKTUR, die allerdings nur autoritär GESTALTET werden kann (s.a. Differenz/Gruppe) würde medial-wissenschaftlich die Sensibilität gegenüber DIFFERENZEN auf allen Ebenen manipulieren und DADURCH signifikant erhöhen. In Marylin vos Savants Fall wären die Schreihälse in ihren emotional-ideologischen Komfortzonen mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel früher leise geworden, wenn sie jeden Tag zu hören bekämen: „Vorsicht, lieber Mathematik-Professor, du bist vielleicht begabt oder sogar hochbegabt, aber es gibt auch Genies und die kannst Du auf ihrem Niveau NICHT verstehen!“

Die unter dem Begriff „Ziegenproblem“ bekannte Thematik demonstriert bezogen auf die IQ-Intelligenz bei formalen Fragen und linearer Komplexität exemplarisch die folgenden drei Ebenen bei unbekannten, NEUEN Lösungen (gilt für viele STRUKTURELL neue Lösungen):

1. Ebene (IQ-genial): nur extrem IQ- Begabte finden die Lösung, die sogar von NORMALEN IQ-Hochbegabten nicht entdeckt wird und von der aktuellen wissenschaftlichen emotional-ideologischen Komfortzone als lächerlich und unzuMUTbar qualifiziert wird.

2. Ebene (IQ-hochbegabt): Viele, vielleicht die meisten IQ-Hochbegabten, können die Lösung inklusive der Begründung NACHvollziehen, NACHDEM sie allgemein anerkannt ist
.
3. Ebene (Bildung): wenn die Thematik in das Bildungssystem aufgenommen wird, können alle NORMALbegabten die REGEL, die für die ANWENDUNG dieser Erkenntnis NOTwendig ist, auswendig lernen und sie anwenden, OHNE das „Warum“ im NORMALfall zu verstehen.

Führt die BILDUNG zu einer Veränderung der angedeuteten sozialen NATURgesetze?

Selbstverständlich nicht! Beim nächsten Mal, wenn eine NEUE Frage dermaßen abweichend beantwortet würde, wäre der Ablauf vergleichbar! Es sei denn, man würde das soziale NATURgesetz ANWENDEN und eine andere emotional-ideologische STRUKTUR von OBEN einsetzen. Dann würde die Gesellschaft so „abheben“ wie das Tonnen schwere Flugzeug durch die ANWENDUNG der physikalischen NATURgesetze!

Ausgelöst wurde die soziologisch faszinierende Reaktion durch folgenden schlichten Post (die vollständigen Antworten stelle ich bei Interesse gerne zur Verfügung):
„50.000,- IQ-Frage!
(Wer MEHR als eine PROZENTANGABE in der Antwort schreibt, wird sofort BLOCKIERT, weil er nicht lesen kann und deswegen als FB-Freund für mich ungeeignet ist!)
Eine kleine Gewinnlotterie (Fiktion) !
50.000€ sind zu gewinnen.
Drei Briefumschläge liegen auf dem Tisch, ein roter, ein schwarzer und ein grüner. In einem ist ein Gutschein über die 50.000€ in den beiden anderen ein leeres Blatt. Natürlich sind von außen keine Unterschiede erkennbar.
Franz darf sich in Gedanken einen aussuchen, er wählt den roten.
Der Veranstalter entfernt eine Niete, und zwar den grünen Umschlag.
Franz darf noch einmal wählen. Er ist der spontane Typ und sagt sich, schwarz gefällt mir doch besser!
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die 50.000€ gewinnt?“

Donnerstag, 9. Juli 2015

Die ZUKUNFT der FREIHEIT!

Die Anwendung der von mir in meiner „Soziologie des Unbewussten“ angedeuteten WISSENSCHAFTLICH erforschbaren sozialen NATURgesetze, führen zu MEHR realer Freiheit jenseits der liberalistischen FreiheitsIDEOLOGIE.
Gesellschaftlich-politisch ergeben sich STRUKTURELL folgende Elemente einer freieren Gesellschaft:

MINIMALES Überlebens-BGE (bedingungsloses Grundeinkommen statt Menschen entmündigender SozialstaatsWAHN) +
Konsumsteuer statt bürokratischem, Menschen verachtendem, Kreativität und verantwortungsvolle Aktivität blockierendem SteuerWAHNSINN!

Was wären die wahrscheinlichen WIRKUNGEN jenseits emotional-ideologischer Schaumschlägerei?

1.) Transformation der kapitalistischen Nötigung, sich um JEDEN Preis auf dem Arbeitsmarkt der Bastardökonomie und des globalisierten Wettbewerbs verkaufen zu MÜSSEN, um zu überleben, und trotzdem nicht von seiner ehrlichen Arbeit leben zu können!

2.) Die Entfaltung MAXIMALER Kreativität des gesellschaftlichen Potenzials, die NOTwendig ist, um langfristig im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können und einen angemessenen Wohlstand auf BREITER Basis zu erhalten.

3.) Explosionsartige Zunahme an Arbeitsplätzen für NORMALE, einfache Menschen, die bisher, weil sie unbezahlbar waren, nicht existierten.
Logisch sollt dieser Zusammenhang für intelligente Menschen erkennbar sein, emotional-ideologisch selbstverständlich stoßen diese Gedanken natürlich im NORMALfall auf unüberwindbare Barrieren der entsprechenden, aktuellen Komfortzonen (Liberalismus/Sozialismus).

Das MINIMALE Überlebens-BGE ist für die Liberalisten unzuMUTbar, das unbürokratische STEUERPARADIES für aktive Unternehmer und Selbständige für die Sozialisten emotional-ideologisch unerträglich.

Weitere wichtige Aspekte von mehr realer STRUKTURELLER Freiheit sind:

1.) radikale Trennung von Wirtschaft und Politik (Bastardökonomie)

2.)Minimierung PSYCHISCHER STRUKTURELLER Gewalt/Macht (Werbung/Propaganda) und/oder gezielter Einsatz massenpsychologischer Gesetze auf der Basis basisdemokratischer Legitimation zur Gestaltung von Verhaltens-Wahrscheinlichkeiten in der Gesellschaft

3.) Kombination von Partei unabhängiger, haftender PERSÖNLICHER AUTORITÄT und basisdemokratischer Entscheidungen (Surowiecki/Weisheit der Vielen) als politische FührungsSTRUKTUR

Samstag, 4. Juli 2015

Der "Kritische Rationalismus" und der Subjektivismus!


Der populäre Unfug des subjektivistischen Konstruktivismus!

Der "Kritische Rationalismus"  von Popper ist in seinen GRUNDZÜGEN ein wichtiges Fundament für eine mögliche WISSENSCHAFTLICHE Soziologie und für den von mir angedeuteten "methodologischen Strukturalismus".
Der kritische REALISMUS von N. Hartmann ist in seinen GRUNDZÜGEN für die von mir angedeutete "Soziologie des Unbewussten" ein wesentliches philosophisch/ontologisch/erkenntnistheoretisches Fundament.

In beiden Fällen geht es nicht um "bildungsphiliströses Epigonentum" (Theo Meyer/Einleitung zu "Theorie des Naturalismus") und Buchstaben-Exegesen, sondern, entgegen dem Zeit-un-geist, um den GEIST dieser Grundlagen.

Aber nun zur Frage des subjektivistischen Konstruktivismus , der die Geister verwirrt oder in eine absurde Klarheit führt!

Die WICHTIGE spiritualistisch-mystische Dimension menschlicher Wahrnehmung und menschlicher Existenz wird durch die populären, gedankenlosen „physikalistischen“ Phantastereien der Spiritualismus-FETISCHISTEN ein Stück weit der Lächerlichkeit preisgegeben.

Wittgenstein kommt der Realität des Mystischen näher: „
„Unaussprechliches, das sich ZEIGT- und das ist 'das Mystische'. Dessen kann inne werden, wer die Welt 'sub specie aeterni' sieht und sie als 'als begrenztes Ganzes' FÜHLT.“ S. 69)
(Schulte, J.: 2005, Ludwig Wittgenstein. Frankfurt am Main: Suhrkamp)

Der kritische RATIONALISMUS zeigt auf der Basis seines Falsifikations-Theorems, wo wissenschaftlicher Fortschritt ansetzen kann:

„Heisenbergs sogenannte „Unbestimmtheitsrelationen“ sind Fehlinterpretationen gewisser Formeln, die eine STATISTISCHE STREUUNG behaupten.“ (S.132)

„Es ist deshalb jetzt möglich, eine ganze Sippe von philosophischen Gespenstern zu bannen und mit allen verblüffenden philosophischen Behauptungen aufzuräumen, die von einer Einmischung des beobachtenden Subjekts, des Bewußtseins und des Geistes in die Welt des Atoms sprechen.. Diese angebliche Einmischung läßt sich weitgehend wegerklären: Sie entsteht, wenn die traditionelle subjektivistische Fehlinterpretation des Wahrscheinlichkeitskalküls auf die Atomtheorie übertragen wird.“ (S. 133)

(Popper, Karl R.:1979, Ausgangspunkte. Meine intellektuelle Entwicklung. Hamburg: Hoffmann und Kampe)





Montag, 29. Juni 2015

WIRKUNG und WIRKLICHKEIT der SOZIOLOGIE!

Neuigkeiten

So viel zur WIRKUNG und WIRKLICHKEIT der aktuellen, UNIVERSITÄREN Soziologie!
 
Kein Wunder, dass soziale Prozesse in der Gesellschaft und in der Welt so laufen, wie sie laufen, wenn sie nicht einmal von der SOZIOLOGIE erklärt werden!

Dieses T-Shirt würde vielen maßgeblichen Menschen an den Hochschulen wunderbar passen!

Dienstag, 23. Juni 2015

Ethik und Moral


ETHISCHER Relativismus wäre für mich im ZWISCHENMENSCHLICHEN Bereich (Interaktion) ein MORALISCHER Fortschritt.

Menschen, die authentisch sind und sich dafür NICHT entschuldigen, WÄREN die beste Voraussetzung für gesellschaftliche Humanität und zwischenmenschlich wertvollen Kontakt.

Psychopathen interessieren sich aus biologischen Gründen nicht für Ethik und Moral.

In dieser Hinsicht sind mir von ihren moralischen Konzepten her Krishnamurti, Levinas und Buber nahe.

Im Namen der salafistischen Ethik werden heute Köpfe abgehackt und im Namen der christlichen Ethik wurden Menschen verbrannt, gefoltert usw.usw. Eine religiös STRUKTURIERTE Ethik scheint keine moralisch überlegenen Resultate zu produzieren.

In unserer Gesellschaft wird die Ethik, das NORMALE moralische Verhalten durch die MEDIEN (Werbung/Propaganda) und die ökonomische Realität (Bastardökonomie) determiniert. Eine Menschen verachtende liberalistisch-sozialistische Doppelmoral ist das Ergebnis.

WIRKLICHE Freiheit und Mitmenschlichkeit fängt GESELLSCHAFTLICH da an, wo begriffen wird, dass die Medien und die liberalistisch-sozialistische IDEOLOGIE, die sie der Masse/Mehrheit mit Hilfe ihrer Bilderflut ins Unbewusste einbrennen, in den westlichen Ländern die Funktion der Kirchen und der Religion weitgehend übernommen haben, und die Vorstellung von FREIHEIT zu einer liberalistischen IDEOLOGIE verkommen ist!

Mehr Freiheit durch die STRUKTURELLE GESTALTUNG der Gesellschaft ist möglich, wenn vor allen Dingen eine WISSENSCHAFTLICHE Soziologie diese Zusammenhänge begreifen und formulieren würde. Die Änderung der liberalistisch-sozialistischen IDEOLOGIE würde zwangsläufig folgen, weil WISSENSCHAFT einen entscheidenden Machtfaktor darstellt. Und die Basis in dieser Hinsicht bildet selbstverständlich DIE Wissenschaft, die angetreten war, um soziale Prozesse zu ERKLÄREN, die SOZIOLOGIE. Im Moment ist sie „abgestürzt wie ein Computer“ (Gerhard Wagner), mit fatalen gesellschaftlichen Folgen.

Die MORALISCHE Verurteilung eines anderen Menschen ist für mich der Gipfel menschlicher ARROGANZ und Dummheit, ganz egal, was dieser Mensch getan hat!

Ich bin andererseits der erste, der manche Menschen ein Leben lang aus der Gesellschaft ausschließen würde. Allerdings NICHT als Strafe für sein Vergehen, sondern um andere Menschen vor weiteren Taten zu schützen. Dazu brauche ich keine arrogante Moral, keine fanatisierbare Ethik und keine persönliche Verantwortung mit dem umstrittenen Konzept des freien Willens!

Samstag, 20. Juni 2015

Heckenschützen-Romantik statt Soziologie!

AUSZUG aus dem Blog der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie)


 Gerhard A. Schwartz
25. Mai 2015 um 12:12
Einheitswissenschaft
Dieses Sozio-Palaver zwischen den dem Zeit-un-geist entsprechenden anonymen Kontrahenten beweist zutiefst den katastrophalen Zustand der Soziologie als WISSENSCHAFT.
Wissenschaft war und wird immer Einheitswissenschaft bleiben, sonst ist es keine WISSENSCHAFT mit der Orientierung an möglicher Annäherung an objektive Wahrheit auf der Basis möglichst fundamentaler, EINFACHER Gesetzmäßigkeiten.
Der sinnvolle Pluralismus auf der Ebene des Entdeckungsprozesses ist zu einer absurden Komplexitäts-IDEOLOGIE auf der Begründungsebene verkommen, wie ich sie in meinem Artikel „Die Komplexitäts-Ideologie“ (soziologie heute, August 2012) angedeutet habe.
Auch in der Bild-Zeitung und in Hitlers „Mein Kampf“ gibt es zufällige soziologische Erkenntnisse, aber die als systematische, WISSENSCHAFTLICHE Soziologie zu verkaufen, ist genau so wissenschaftlich, wie das gegenwärtige, populäre Sozio-Tainment innerhalb der universitären Soziologie mit seiner konstruktivistischen „aufgeblasenen Rhetorik" (Markus Gabriel) zur WISSENSCHAFT zu erklären.
Wenn Meinung wissenschaftstheoretisch/methodologisch nicht mehr von Erkenntnis unterschieden werden kann, ist der STRUKTURELL verursachte medial-wissenschaftlich verursachte der Intellektuellen-VERblödung perfekt.
Gerhard Wagner hat den Zustand der Soziologie als Wissenschaft 2012 wunderbar beschrieben:
„Das (dass keine aktuellen Publikationen zum aktuellen Stand der Forschung soziologischer Wissenschaftstheorie zu finden sind, G.Sch.) ist kein Zufall, denn im Unterschied zu anderen Einzelwissenschaften findet man in diesem Fach noch nicht einmal annähernd eine facheinheitliche Konzeption von Gegenstand und Methode, die man referierend vorstellen könnte. Was man findet, sind viele widersprüchliche Positionen (Braun,2008), die überblicksartig vorzustellen müßig wäre. Man würde damit nur einen Missstand dokumentieren, der offenbar für den Missstand des ganzen Fachs verantwortlich ist. ‚Es gibt in diesem Fach derzeit keinen Stand der Erkenntnis‘, lautet die ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAME (Hervorhebung .G. A. S.) Kritik anlässlich des Jubiläumskongresses, den die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zur Feier ihres 100-jährigen Bestehens 2010 in Frankfurt am Main ausgerichtet hatte ( Kaube 2010).
Als wollten sie dieses VERNICHTENDE URTEIL ( Hervorhebung G.A.S.) bestätigen, ließen kurz darauf Fachvertreter in einer Befragung durchblicken, dass es tatsächlich keinen ‚Konsens über das Grundwissen der Disziplin‘ gibt, was sich in erster Linie mit einer ‚fehlenden gemeinsamen wissenschaftstheoretischen Vororientierung im Fach‘ erklären lässt (Braun & Ganser 2011:171)
Da die Soziologie offenbar wie ein Computer abgestürzt ist,…“
(Wagner 2012:1)
Dass die erfolgreichen Soziologen als Praktiker immer erfolgreicher geworden sind, OBWOHL sie NICHT auf der Basis einer wie immer gearteten „wissenschaftlich“-systematischen Soziologie agieren, zeigt gerade den desolaten Zustand der WISSENSCHAFTLICHEN Soziologie.
Die universitäre Soziologie ist in diesen Fällen lediglich Ideen-Geber für herausragende PERSÖNLICHKEITEN, die sich durch die intensive Beschäftigung mit Unsicherheit und theoretischer Komplexität entwickelt haben.
Das ist für Soziologen nichts Neues. Zu meiner Zeit nannte man das „aktive Professionalisierung“ ( ich bin 1983 dadurch in Konkurrenz zu Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern zu einer hoch dotierten, kostenintensiven Wallstreet-Ausbildung bei Merrill-Lynch gekommen).
Heutzutage profitieren Soziologen zusätzlich in hohem Maß von der GENERELLEN Schwäche in den konkurrierenden sozialwissenschaftlichen Disziplinen und von dem Niveau-Abfall der Hochschul-Studien allgemein (Bologna-Prozess).




Dafür sprangen qualifizierte BEOBACHTER ein, die zumindest begriffen, dass sie SOZIOLOGISCH/WISSENSCHAFTSTHEORETISCH hilflos waren.

Aber dafür demonstrierten sie einmal mehr die Psychologisierung und die individualisierende Unterhaltungs-Tendenz der universitären Soziologie.

Antworten
Beobachter der Kulturen der Moderne
14. Juni 2015 um 00:41
Lieber Herr Schwartz,
zu Ihren wissenschaftstheoretischen Ausflügen fällt mir soviel oder sowenig ein, wie meinen KollegInnen hier auf dem Blog. Aber dass Sie auf Ihrer Facebook-Seite neben dem gewohnten „Soziologie-Bashing“ (das im Übrigen wirklich nur denjenigen steht, die es wenigstens bis zum Soziologen gebracht haben) auch offen ausländerfeindliche Positionen vertreten und NPD- und AFD-Fotos re-posten, das sollte doch nun wirklich jedem zur Kenntnis gebracht werden.
http://www.facebook.com/gerhard.schwartz.3
Mein Lieblingskommentar ist allerdings nur unterschwellig rassistisch, chauvinistisch und exotistisch. Er ist Ihrem Nachruf auf Pierre Brice entnommen, der, wie Sie glaubhaft schildern, gemeinsam mit Karl May offenbar Ihr Bild des Anderen nachhaltig geprägt hat, Zitat: „ER hat diesen Idealtypus des edlen, fast aristokratischen Indianers perfekt verkörpert!“
Wie libidinös die im Nachsatz angesprochenen „Jugendträume“ waren, mag hier natürlich niemand zu beurteilen. Aber nach der Lektüre Ihrer Hassposts gegen „sozialistische Gesinnungsfetischisten“ und Ihrer Plädoyers für die sofortige Abschiebung krimineller Ausländer hat mich dieses kleine bisschen Indianerromantik gerade regelrecht kuschelig gestimmt.
Vielen Dank dafür!
Ihr
BdKdM




Antworten
Gerhard A. Schwartz
14. Juni 2015 um 19:45
Ein weiteres Beispiel für die emotional-ideologische Schieflage der soziologischen Perspektive!

Vom „Beobachter der Moderne“ über den „Beobachter der Kulturen der Moderne“ zum „Beobachter des Beobachters der Kulturen der Moderne“!

Danke für diese köstliche Demonstration persönlichkeitsstarker, systemtheoretischer Wissenschaftlichkeit jenseits anonymer Heckenschützen-Romantik!


"„Soziologie-Bashing“ (das im Übrigen wirklich nur denjenigen steht, die es wenigstens bis zum Soziologen gebracht haben)"

Ihr konstruktivistischer Wirklichkeits-Sinn reicht nicht einmal dazu aus, mich als Diplom-Soziologen, der bei Luhmann studiert hat, zu identifizieren. Herrlich!

Ich werde diese beiden Kommentare als weitere Belege für den unglaublichen Zustand der emotional-ideologischen Komfortzone „Soziologie“ in meinem Blog veröffentlichen.

Danke auch für Ihr Interesse an meinem FB-Konto und meinem Blog, die für jeden öffentlich zugänglich bleiben.

Den Begriff „sozialistische Gesinnungsfetischisten“ als Ausdruck von Hass statt als soziologische Beschreibung einer Differenz zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik (Weber) in pointierter Form zu lesen, ist nur als Folge emotional-ideologischer Beschränkung und/oder dilettantischer Ignoranz begreifbar.

Meine Sympathie für die Abschiebung krimineller ASYLBEWERBER zu verwechseln mit einem Plädoyer für die Abschiebung krimineller AUSLÄNDER, zeigt exemplarisch, wie notwendig und berechtigt mein vorgeschlagenes Fundament der „Soziologie des Unbewussten“ für eine zukünftige wissenschaftliche Soziologie ist.

Als Soziologe nicht blind zu sein, für die AUSWIRKUNGEN eines ungebremsten Zustroms an Asylbewerbern und der zunehmenden Kriminalität einiger Gruppen von Asybewerbern, ist innerhalb der universitären Soziologie wahrscheinlich schon gleichzusetzen mit rechtsradikal. Dies gilt wahrscheinlich auch für die Thematisierung der „schweigenden Mehrheit“, die selbstverständlich soziologisch nur als dumpfes Stammtisch-Geschwafel ernst genommen werden darf.

„Rechtspopulismus“ nennt man das dann wahrscheinlich WISSENSCHAFTLICH, wenn man sich am gedankenlosen hinterher Plappern beteiligt. Und das zusammen mit einem NPD-Poster, unmöglich! Mein Kommentar: „Bin ich jetzt ein Nazi?“ Lesen Sie selbst nach!

Das wird mich nicht daran hindern, auch in Zukunft eigenständig zu denken und nicht zu einem Papageien der genehmen, emotional-ideologisch genehmigten Sprüche zu werden.

Gefühle blockieren wie alle emotional-ideologische Komfortzonen tendenziell den Verstand, wie Asch in seinem Konformitäts-Experiment eindrucksvoll wissenschaftlich belegt hat.

Für diejenigen, die sich noch für Realität jenseits systemtheoretisch-konstruktivistischer, einseitig-verkürzter Phantasien interessieren, mein Kommentar zum Tod von Pierre Brice in meinem FB-Account:
„Winnetou!
Dank Karl May, dem genialer Spinner phantastischer Geschichten, auf der Bildfläche erschienen und ER hat diesen Idealtypus des edlen, fast aristokratischen Indianers perfekt verkörpert!
Historische Realität hin oder her, er war eine Bereicherung meiner Jugendträume und in dieser Rolle zumindest ein charismatischer Schauspieler!
Danke Pierre Brice, ruhe in Frieden!“

Für Soziologen offensichtlich einer der soziologisch relevantesten Posts, abgesehen selbstverständlich von den rechtsradikalen!

Wie ich an der Anzahl der Seitenaufrufe meiner Blog-Artikel sehe, nimmt das Interesse innerhalb der kurzen Zeit deutlich zu, was bei dem Zustand der universitären Soziologie und den teilweise dramatischen sozialen Prozessen in der Gesellschaft, die geradezu nach ERKLÄRUNG schreien, kein Wunder ist!

Deshalb noch einmal für diejenigen, die sich für eine Alternative zu Systemtheorie, „Rational-Choice-Ansatz“ und „Kritische Theorie“ interessieren: https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be
Antworten

Beobachter des Beobachters der Kulturen der Moderne
14. Juni 2015 um 13:15
Am besten du richtest gleich ein „Schwartz-Watch“ ein. Ich hätte da auch schon ein paar super Nam ensvorschläge. Wie wär’s mit „Der Schwartze Kanal“ oder „Der Schwartz-Seher“? Das hätte bestimmt einen großen Unterhaltungswert.

Antworten
Gerhard A.Schwartz
14. Juni 2015 um 19:47
Danke für die Anregungen, Beobachter des Beobachters der Kulturen der Moderne!
Die werde ich mir merken, nicht schlecht!


Damit war der SOZIOLOGISCHE Austausch zum Thema "Einheitswissenschaft" beendet!

Dienstag, 16. Juni 2015

Das UNBEWUSSTE macht Karriere!

Das Unbewusste verdrängt WISSENSCHAFTLICH das Bewusstsein!

In den Kognitionswissenschaften wird die Kategorie des Bewusstseins bezogen auf ihre WISSENSCHAFTLICHE Relevanz in Frage gestellt.

Die Sozialingenieure in der Werbung, die diese wissenschaftlichen Erkenntnisse anwenden, nennen das neue Unbewusste, das wissenschaftlich wesentliche Aspekte des individuellen Unbewussten von Freud und des kollektiven Unbewussten von Jung bestätigt, „das Implizite“, um die  ideologischen Implikationen bezogen auf das liberalistische, rationalistische Menschen- und Gesellschaftsbild zu kaschieren. (s. Artikel zu Werbung im Blog vom 30. Juni 2014)

Wer dieses Thema zu Ende denkt, kommt zu erschütternden Erkenntnissen bezogen auf die Rationalität unserer  Gesellschaftsordnung, die vom selbstbestimmten, rational handelnden Individuum ausgeht.

Exemplarisch für die akademische Promotion des Unbewussten die provokative Frage:

„Wozu brauchen wir wissenschaftlich das Bewusstsein?“:

„In fact, the list of psychological processes carried out in the new unconscious is so extensive that it raises two questions: What, if anything, cannot be done without awareness? What is consciousness for?” (Uleman in Hassin et al. (Eds.) 2005: 6)