Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Dienstag, 17. Juli 2018

Der Sozialrealismus demokratischer Wahlen!

Die Rationalität demokratischer Wahlen!????

Die sozialrealistische Soziologie des Unbewussten!

John Bargh, ein Sozialpsychologe (Yale) beschreibt seine 40 Jahre wissenschaftlicher Erforschung des Unbewiussten.

Diese wissenschaftlichen Ergebnisse sind an der sozialkonstruktivistisch reduzierten Pippi-Langstrumpf-Soziologie offensichtlich spurlos vorbeigegangen.

Sie klebt weiterhin pseudowissenschaftlich am liberalistischen Phantom des rationalen, selbstbestimmt entscheidenden Individuums, absurd kombiniert mit der sozialistischen Gemeinschafts- und Solidaritätsideologie.

Ein Beispiel zur rationalen Wahlentscheidung in der Massen- und Konsensdemokratie!

Alexander Todorov (Princeton) stellte in seinen Experimenten zum Einfluss des Gesichtsausdrucks auf das Unbewusste und die Beurteilung der Kompetenz von Politikern die eine a-rationale Basis von Wahlentscheidungen fest:

„Bemerkenswerterweise- und auch beunruhigenderweise, wenn man darüber nachdenkt- entsprachen diese allein anhand der Gesichter getroffenen Blitzurteile über die Kompetenz genau den Ergebnissen mehrerer Gouverneurswahlen von 1995 bis 2002. 
(Bargh 2018:209)


In der Skizze meiner sozialrealistischen SOZIOLOGIE liest sich das so: http://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_AUGUSTausgabe2016_LSchwartz.pdf




AMAZON.DE
Wie das Unbewusste uns steuertGebundenes BuchJohn Bargh, der weltweit führende Sozialpsychologe, entschlüsselt in diesem wegweisenden Standardwerk das Unbewusste. Er zeigt, dass unsere Gefühle, unser Denken und unser tägliches Verhalten durch verborgene mentale Prozesse gesteuert werden - weit m...

Sonntag, 15. Juli 2018

Die Soziologie der Public Relations

Der Vater des Marlboro-Cowboys,

der die Perversion GENIAL vollbracht hat (der Marlboro-Cowboy), mit milliardenschwerer Werbung das Gefühl der Freiheit archetypisch mit dem absurden Selbstverstümmelungs-Konsum eines Glimmstängels kurz zu schließen und höchst profitabel zu vermarkten.

Und weiter????

Hat die liberalistische Freiheits-und Aufklärungsideologie diese dramatischen, massenpsychologischen Zusammenhänge theoretisch und praktisch-politisch begriffen???

Weit gefehlt!!

Unterstützt von der sozialkonstruktivistisch reduzierten Pippi-Langstrumpf-Soziologie an den Hochschulen und dem postmodernen Relativismus als Affentheater im Hintergrund, haben es die genialen Nachfolger von Bernays geschafft, dieses soziale Naturgesetz (Symbole steuern die Verhaltensverteilung) zu kaschieren und moralistisch-individualistisch zu unterminieren.

Elite bleibt eben Elite und die Masse/Mehrheit der Intellektuellen-Idioten (Nassim Taleb) in den Redaktionen und an den Hochschulen plappert weiter im Rahmen der mittlerweile miteinander verschmolzenen liberalistischen Freiheitsideologie- und Aufklärungsideologie und der sozialistischen Gemeinschafts- und Solidaritätsideologie aus tiefster Überzeugung und hocherhobenen Hauptes als sei seit 100 Jahren nichts Wesentliches passiert!
Er «erfand» das Frühstück mit Ei und Speck, brachte Frauen zum rauchen und lernte seine Tricks bei «Onkel Siggi». Siggi? Ein gewisser Sigmund Freud.
NZZ.CH

Freitag, 6. Juli 2018

Ayn Rand und die liberalistische Schizophrenie!

Ayn Rand, die angebetete Prophetin des Libertarismus, und die verheerende, sozialkonstruktivistische Wirkung von Immanuel Kant.


Er widerspricht sich selbst mit seinem "Kategorischen Imperativ" und seiner Konzeption des freien Willens und des sozialen, symbolisch gesteuerten Tiers "Mensch" als rationales, selbstbestimmtes Wesen: https://www.youtube.com/watch?v=OGMcC_jewyE

Dienstag, 3. Juli 2018

Der Weihnachtsmann und der Blog der DGS

Der Weihnachtsmann im Sommer!

Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Seit dem 18. DEZEMBER 2017 !!!!!!!! hat sich kein akademischer Soziologe mehr eingefunden, um der außeruniversitären Wirklichkeit/Realität (Soziologen/Interessierte) schreibend zu begegnen!?

Wohlgemerkt es geht hier um die traditionsreichste Vergemeinschaftung von Soziologen, u.a. von Georg Simmel vor mehr als 100 Jahren mitgegründet!

Das letzte Angebot stammt von dem von mir verehrten Professor Jörg Strübing, der sich die Freiheit nahm, meine sozialrealistisch-wissenschaftlichen Beiträge und meine Kritik an seiner qualitativ-hermeneutischen Pseudowissenschaft NICHT freizuschalten.

Meine Kommentare zu seiner intellektuellen Leistung und seiner Zensur in meinem öffentlichen Blog, die er nicht verhindern konnte, sind ihm und der emotional-ideologischen Komfortzone der akademischen Soziologie wohl nicht bekommen!

Dann kam noch die Abspaltung der "Akademie für Soziologie" innerhalb der akademischen Soziologie dazu, die sich damit auch von der qualitativen Pseudowissenschaft distanzierte.

Das morsche Fundament, dem jede wissenschaftstheoretische und methodologisch konsequente und überzeugende Basis fehlt, ist dem Andrang von innen und außen nicht mehr gewachsen.

Natürlich werden vorerst INNERHALB der emotional-ideologisch abgeschotteten Komfortzone munter weiter literarische und journalistische Texte, der Postmoderne entsprechend, mit viel Getöse produziert als sei alles in bester Ordnung.


Pippi Langstrumpf muss irgendwann erwachsen werden!

Montag, 2. Juli 2018

Theorien der Gewalt

Meine Rezension bei Amazon!!

Für eine sozialREALISTISCH- wissenschaftliche Soziologie sind Macht und Gewalt die Basiskategorien, mit der die Steuerung sozialer Prozesse theoretisch begriffen wird.
Soziologisch stellt dabei Gewalt eine extreme Form von Macht dar.
Für sie sind Macht-Gleichgewichte und Gewaltarmut Ausnahmen von der Regel, die von der STRUKTURELLEN Gestaltung sozialer Prozesse (bewusst-formal oder unbewusst) abhängen.

Seit der Aufklärung und in der sozialKONSTRUKTIVISTISCH reduzierten Pippi-Langstrumpf-Soziologie (dieser Begriff ist nicht primär abwertend gemeint, sondern bezeichnet die bodenlose, zumindest implizite „Wir wünschen uns was!-Phantasterei“ der aktuellen, akademischen Soziologie) werden Gewalt und Macht als zu minimierende Abweichungen von möglichst machtneutralen und gewaltlosen Prozessen behandelt.

Dass dies eine absurde Voraussetzung für den gesunden Menschenverstand und für eine realistische Soziologie darstellt, liegt nach mehr als 200 Jahren Aufklärung, Sigmund Freud, C.G.Jung, Nationalsozialismus, Stalin, Mao und aktuell den Islamisten für einen selbständig denkenden Menschen auf der Hand.

Tatsächlich wurde das nach 100 Jahren „Aufklärungs“-Soziologie 2014 in dem unten aufgeführten Büchlein erstaunlicherweise zugestanden, natürlich ohne Tendenz bisher auf die morschen Fundamente der Soziologie:

„Sieht man von den Konjunkturen der Debatten über Kriminalität, Terrorismus oder >humanitäre Interventionen< ab, dann wird Gewalt in den Sozial- und Geisteswissenschaften BIS HEUTE EXOTISIERT (Herv. G.Sch).“ (Beck/Schlichte  2014: 13)

„So haben die kanonischen Autoren jeder Soziologie-Einführungsvorlesung – Marx, Durkheim, Weber, Simmel, Luhmann, Foucault, Habermas- zwar alle irgendwo etwas über die Gewalt gesagt. EINE THEORIE DER GEWALT HAT ABER NIEMAND VON IHNEN VORGELEGT (Herv. G.Sch.).“ (Beck/Schlichte 2014: 13)

„Die entstehenden Sozialwissenschaften machte diese Selbstbeschreibung (Befriedung der Gesellschaft durch einen gewaltmonopolisierenden Leviathan, G.Sch.) moderner Gesellschaften zur impliziten Grundlage ihrer Reflexionen, mit dem Effekt , dass Gewalt nur in Form von Anomie oder Devianz , nicht aber als KONSTITUTIVES MOMENT IN PROZESSEN DER VERGESELLSCHAFTUNG (Herv.G.Sch.) gedacht werden konnte.“ (Beck/Schlichte 2014:21)

Zwar wurde allmählich seit den 1980er Jahren Gewalt als Zeichen der Modernität selbst begriffen. Aber aufgrund der emotional-ideologischen Barrieren ohne Folge für eine Kernsanierung der soziologischen Theorie, die den Weg zu einer wahrhaft WISSENSCHAFTLICHEN Soziologie, die soziale Naturgesetze erforscht, frei macht.

AMAZON.DE
Theorien der Gewalt zur Einführung


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Samstag, 30. Juni 2018

Gutdenker!

Gutdenker wie der philosophisch und soziologisch völlig überschätzte Habermas repräsentieren den sozialkonstruktivistischen Kurzschluss der Pippi-Langstrumpf-Soziologie und des postmodernen, antirealistischen Relativismus.
Sie sind STRUKTURELL verantwortlich für den infantilen, unverantwortlichen Moralismus der Gutmenschen und die medial-wissenschaftlichen Verirrungen des Zeitgeistes.
Eine sozialREALISTISCHE Soziologie des Unbewussten im GEISTE Durkheims und im Sinne einer Soziologie, die soziale Naturgesetze erforscht, ist dringend erforderlich, wenn soziale Prozesse rationaler gestaltet werden sollen.


NZZ.CH
Gibt es keine Intellektuellen mehr, die sich öffentlich zu drängenden Fragen der Gegenwart äussern? Doch, aber sie verstehen sich nicht mehr als Querdenker, sondern vielmehr als Gutdenker. Zum ersten Typus gehört zum Beispiel Ortega y Gasset, zum zweiten Jürgen Habermas.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Die Soziologie des Mannschaftsgeistes!


Der Mannschaftsgeist war durch die Politaktionen von Özil und Gündogan (Erdogan/Nationalhymne etc.) und die Reaktionen der Öffentlichkeit darauf, die bis zur Mannschaft durchgedrungen sind, offensichtlich zerstört worden. 
Löw hat diese destruktive Dimension nicht adäquat erfasst und naiv-hilflos versucht, diese Kausalität zu relativieren. 

Er hätte zumindest Özil und Gündogan, die die SYMBOLE für diese Zerrüttung darstellten, aus der aktiven Mannschaft entfernen müssen und sie durch sich zu Deutschland demonstrativ bekennende Spieler mit Potential ersetzen müssen.

Eine sozialrealistisch-wissenschaftliche Soziologie des Unbewussten konzipiert den Mannschaftsgeist als abstrakte REALITÄT, die die Motivationen und Interaktionen der Spieler wahrscheinlichkeitstheoretisch (es geht um die VerhaltensVERTEILUNGEN) STEUERT!

Das Potential der Mannschaft entsteht durch die Qualifikationen/Talente der Spieler. Es wird aktualisiert durch den Mannschaftsgeist.

Die akademisch aktuell dominierende Pippi-Langstrumpf-Soziologie reduziert ihre Perspektive von "unten" sozialkonstruktivistisch auf die Motivationen und Interaktionen der Spieler.

Die dahinter/darüber liegende STRUKTURELLE REALITÄT des Mannschaftsgeistes wird von ihr nicht als immaterielle Wesenheit begriffen, die Auswirkungen auf die messbaren Verhaltensweisen hat.

Zum wissenschaftlichen Hintergrund:

„Reductionism and holism are both mistakes. In reality, explanations do not form a hierarchy with the lowest level being the most fundamental. Rather, explanations at any level of emergence can be fundamental. Abstract entities are real, and can play a role in causing physical phenomena. Causation is itself an abstraction.“ (Deutsch 2011: 124)