Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Montag, 19. Juni 2017

Konstruktiver Realismus oder relativistischer Konstruktivismus?

Der wissenschaftliche Realismus konstruiert, idealtypisch betrachtet, empirisch falsifizierbare Hypothesen auf der Basis möglichst konsistenter Theorien (Kritischer Rationalismus/Popper), um sich der objektiven Wirklichkeit spekulativ-vernünftig anzunähern. Diese Theorien können und wurden immer wieder relativiert, bezogen auf eine weitere Annäherung an objektive Wahrheiten und Wirklichkeiten.

Der relativistische Konstruktivismus geht davon aus, das objektive Wahrheiten und Wirklichkeiten, falls sie überhaupt existieren, für Menschen nicht erkennbar sind. Seine Bezugspunkte sind nur andere Perspektiven/Relativismen und nicht die Annäherung an objektive Wirklichkeiten durch Denken/Intuition/Erfahrung.

Der Unterschied zwischen Relativierung und Relativismus wird postmodern-relativistisch nicht begriffen.

Piaget ist ein Wissenschaftsrealist.
Er beschreibt  in "Weisheit und Illusionen der Philosophie" in einem Kapitel "Das falsche Ideal einer suprawissenschaftlichen Erkenntnis".

Es geht um die Methodologie der Naturwissenschaften, die nicht auf materialistische Erklärungen beschränkt ist, wie Deutsch treffend formuliert:
„Reductionism and holism are both mistakes. In reality, explanations do not form a hierarchy with the lowest level being the most fundamental. Rather, explanations at any level of emergence can be fundamental. Abstract entities are real, and can play a role in causing physical phenomena. Causation is itself an abstraction.“ (Deutsch 2011: 124)

Die Unhaltbarkeit der konstruktivistischen Ideologie beschreibt Neuhäuser in Bezug auf Piaget folgendermaßen:
"Unsere Wissenskonstrukte werden von einem unhintergehbaren Realitätsbezug geprägt, der sich auch in die Konstrukte einschreibt. Sie sind nicht rein willkürlich, der Gegenstandsbezug schlägt sich in ihrer Ausprägung nieder. Dass wir grundsätzlich perspektivisch denken, dabei von Interessen geleitet werden und der Prozess eine unhintegehbare soziale Praxis ist, ist kein zwingendes Argument dagegen, dass die Resultate von Erkenntnisprozessen den Erkenntnisgegenständen angemessen sind oder zumindest sein können. Wäre alltagspraktisches und wissenschaftliches Wissen völlig frei und willkürlich konstruiert, könnte überhaupt nicht erklärt werden, warum auf seiner Grundlage erfolgreiche Anwendungen, Techniken, Vorhersagen möglich sind.“ (Neuhäuser 2003: 210)

Die vernünftigen Spekulationen auf der Basis des konstruierenden Realismus sind zwar niemals aus sich heraus logisch beweisbar (Unvollständigkeitstheorem/ Gödel), aber können verbunden mit rationalen, nicht auf dieser Ebene beweisbaren Intuitionen bezüglich der Voraussetzungen der Theorien/Hypothesen die Annäherungen an objektive Wirklichkeiten im Sinne des platonischen Realismus wahrscheinlich werden lassen.


Dem hat der sich selbst widersprechende, dogmatische, relativistische Konstruktivismus nichts auch nur annähernd Gleichwertiges, weder epistemologisch noch ontologisch, entgegenzusetzen.

Freitag, 16. Juni 2017

Die sozialkonstruktivistischen Hochstapler!

Gibt es eine objektive Wirklichkeit?

Der intellektuelle Unfug des Sozialkonstruktivismus und der akademischen Soziologie!
Die Postmoderne und "Des Kaisers neue Kleider"!

"Vor rund drei Jahren sorgte eine Skandal auf beiden Seiten des Atlantiks für heiße Dikussionen unter Gelehrten und Feuilletonisten. Alan Sokal, ein New Yorker Physikprofessor, veröffentlichte damals in einer angesehenen amerikanischen Soziologie-Fachzeitschrift einen pseudowissenschaftlichen Artikel, den er mit theoretischen Absurditäten aus Physik und Mathematik spickte. Damit tat er, was seiner Meinung nach in der aktuellen Geisteswissenschaft ohnehin gang und gäbe ist: die Verfremdung der hard sciences in den Werken der postmodernen Theoretiker.

In diesem Buch dokumentiert der Urheber seinen "Scherz". Neben einem gründlichen Kommentar zu dem Artikel, der hier freilich nicht fehlt, liefern die Autoren eine eingehende Diskussion wichtiger postmoderner Theoretiker, die ausgiebig in der Naturwissenschaft gewildert haben. In Einzelkapiteln wird aufgeschlüsselt, wie fahrlässig Lacan, Kristeva, Deleuze und Guattari, Virilio, Baudrillard und andere mit Axiomen der Mathematik und Physik umgehen.

Beispiel: Heisenberg. Dessen Unschärferelation besagt unter anderem, daß bei der Beobachtung eines Teilchens der Beobachtungsvorgang in den Vordergrund rückt. Oder anders: Naturwissenschaftliches Beobachten bringt nicht ein Naturbild hervor, sondern "ein Bild unser Beziehung zur Natur" -­ ein Ergebnis, daß von der poststrukturalistischen bzw. konstruktivistischen Theorieavantgarde vielfach zur metaphorischen Grundlage einer metaphysischen Skepsis gegenüber Konzepten wie Identität, Existenz und Wahrheit gemacht wurde.

Sokal und Bricmont richten sich im kleinen also gegen den Mißbrauch der Naturwissenschaften als Metaphernlieferant. Dahinter steht die Abneigung gegen den uneingeschränkten Relativismus, den die postmoderne Theorie verherrlicht: alles ist beobachterabhängig, Wissenschaft ist Text, die Wahrheit subjektiv. Eleganter Unsinn ist deshalb vor allem eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem philosophischen Skeptizismus von Hume und Descartes bis Popper, Kuhn und Feyerabend. Es ist eine nüchterne, klarsichtige Bestandsaufnahme der jüngsten Wissenschaftgeschichte mit dem Versuch, den Streit zwischen den "zwei Kulturen" Natur- und Geisteswissenschaft argumentativ zu schlichten. --Nikolaus Stemmer"


Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften mißbrauchen
AMAZON.DE

Dienstag, 6. Juni 2017

Der Politische Islam und die Jugend!

Die jugendliche Macht des weltweiten Politischen Islam!
"Und die Islamisten haben dieses Versagen ausgenutzt, um den Islam als politische Macht zu etablieren. Das hat damals mit den Muslimbrüdern angefangen, das macht Erdogan heute genauso. Dadurch haben sie eine weltweite islamische Identität geschaffen. Und die ist natürlich für die Jugendlichen viel attraktiver. Da ist man nicht ein Türke, Albaner oder Tschetschene, sondern man ist ein Muslim. Das ist eine viel größere undstärkere Gruppe als ein kleiner Nationalstaat."
Der Gegner dieses Politischen Islam ist der Westen, die Demokratie, der jüdische Intellektualismus und die Macht des Kapitals!
Dieser Kampf kann nicht mit der aktuellen liberalistisch-sozialistischen Freiheits- und Gemeinschaftsideologie, der Glorifizierung der verantwortungslosen und entscheidungsschwachen Massen- und Konsensdemokratie gewonnen werden, sondern nur auf der Basis einer neuen, kernsanierten Idee der Freiheit und einem neuen Demokratieverständnis, das Autorität und persönliche Haftung der gewählten Führer in eine neue, emotional-ideologisch mitreissende Form von Demokratie integriert.
Erst wenn junge Menschen bereit sind, für eine solche, neu definierte Freiheit, die die Menschen vor dem entmündigenden, medial gesteuerten, sinnleeren Konsumterror und formalistisch-bürokratischen Sozialstaatswahn schützt, zu sterben, wird die zu erwartende Dominanz des Islam/Islamismus gebrochen werden.
Diese jungen Menschen suchen wieder Orientierung und Werte, für die es sich zu leben und notfalls zu sterben lohnt!
Das ist der Kern des weltweiten Problems jenseits des postmodernen, absurden Relativismus und Konstruktivismus, einer Fehlgeburt des vernunftlosen, intellektualistisch entgleisten Verstandes und einer daraus erwachsenden pubertären, sozialkonstruktivistischen und unwissenschaftlichen Soziologie, die das Wesen der Sozialität nicht begreift!

Ahmad Mansour wuchs in einer arabischen Familie in Israel auf. Im Gespräch erklärt der Psychologe und Soziologe, warum die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland…
GMX.NET

Montag, 5. Juni 2017

Gewalt und Kriege!


Es herrscht Krieg, eine neue Form eines weltweiten Partisanenkriegs, die nicht mit zentral eingesetzten Panzern zu besiegen ist!
Was sind die Ursachen?
Historisch tausendfach bestätigt entstehen Krieg und Gewalt, wenn Machtverhältnisse instabil werden.
Der Westen versucht, imperialistisch-ökonomisch und emotional-ideologisch die Welt zu beherrschen, verbunden mit der arroganten Beglückung der Menschheit durch seine liberalistisch-sozialistische Freiheits- und Gemeinschaftsideologie.
Er wird durch dramatische Defizite innerhalb seiner Ideologie (insbesondere Arroganz und Ignoranz gegenüber medialer "psychischer Macht/Gewalt") und die inneren Widersprüche seiner politischen Systeme (Massen- und Konsensdemokratie) zunehmend schwächer.
Autoritäre Gesellschaften (China/islamische Systeme/ Russland usw.) werden gerade auch deswegen ökonomisch und emotional-ideologisch stärker und greifen den Westen auf verschiedenen Ebenen, militärisch bis hin zum islamistischen Terrorismus, an.
Krieg endet erst, wenn der Sieger feststeht und die Territorien des Einflusses neu verteilt sind.


In der Londoner Innenstadt werden Fußgänger von einem Transporter angefahren. Kurz darauf kommt es zu einer grausamen Messerattacke.…
WELT.DE

Donnerstag, 1. Juni 2017

Die Pathologisierung des Normalen!


Maaz demonstriert ungewollt und implizit die Dekadenz der akademischen, sozialkonstruktivistischen Soziologie, die dringend eine wissenschaftlich-sozialrealistische Kernsanierung benötigt!
Das statistisch normale Verhalten, das Ergebnis sozialer Naturgesetze und struktureller Ursachen in JEDER Gesellschaft, wird pervertiert zur pathologischen Abweichung von der Normalität!
Das postmoderne, absurde, relativistische "Denken" in Hochform, die Verwechslung von Ausnahme-Möglichkeit und Regel-Wahrscheinlichkeit, von individueller Therapie und sozialer Wirklichkeit, ohne jede ontologische und logische Konsequenz!
Die intellektualistische Ignoranz und Arroganz gegenüber statistisch normalen Menschen und ihre moralische Abwertung (Herdenvieh/Schlafschafe usw.) sind Hauptursachen für die aktuellen faschistisch-autoritären Gegenbewegungen im Westen, sozialrealistisch-wissenschaftlich betrachtet.
Ein objektiv falsches Leben führen diejenigen, die statistisch-genetisch normal sind und neurotisch/psychotisch nicht normal sein wollen und diejenigen, die statistisch-genetisch von der Norm abweichen und nicht die ihnen angemessene und befriedigende Position (Abstand/Nähe) zu den gesellschaftlichen Strukturen finden.
Als Gestalttherapeut und Soziologe stelle ich meinen Klienten den geschützten Raum zu Verfügung, um ihr persönliches Optimum (Nähe/Distanz) innerhalb der Strukturen der Gesellschaft im Rahmen ihrer wirklichen Persönlichkeitsstruktur zu entdecken.
Wer als Therapeut seine emotional-ideologischen Einseitigkeiten und Präferenzen unbewusst benutzt, um eigene Probleme zu bearbeiten oder die sich ihm anvertrauenden Menschen emotional-ideologisch zu manipulieren, missbraucht seine Klienten/Patienten in der übelsten Form!!

Psychologie Heute
Der Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz zwingt in seinem Buch "Das falsche Leben" (C.H.Beck; € 16,95) die "Normopathen" auf die Couch. Ein "Normo...
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Mittwoch, 31. Mai 2017

KulturUNABHÄNGIGE Gewalt und Gender-Irrsinn!

Na, so was!

Sicher Zufall!
Oder kommt das von den kulturUNABHÄNGIGEN sozialen Konstruktionen zwischen den Ohren der Männer, liebe Gender-"Wissenschaftler", oder???
"Das Geschlecht sitzt zwischen den Ohren." (Lehrstuhl V – Prof. Dr. Paula-Irene Villa – Soziologie und Gender Studies, LMU)
Gender-Studies sind das Paradebeispiel für die Dekadenz der Pseudowissenschaft "akademische Soziologie", die postmodern relativistisch Texte produziert und glaubt, dass sie über eine soziale Wirklichkeit schreibt, die für sie als Konstruktivisten zumindest nicht erkennbar ist, falls sie überhaupt existiert.
Als absurdes Theater nicht schlecht!

Deutschlandfunk Kultur
Sollte man in der Berichterstattung das Geschlecht von Gewalttätern explizit nennen? Jenni Zylka meint: Ja. dlfkultur.de/387031

Samstag, 27. Mai 2017

Islamistischer Terror und die liberalistische Freiheitsideologie!

Dieser Anschlag und die Tötung dieser jungen Menschen ist schrecklich! Stimmt!

Aber der automatisch wiederkehrende, moralistische Betroffenheitsklamauk ist FAST genau so schrecklich, weil er kein zukünftiges Opfer vor den Selbstmordattentaten schützt!

Wie sehen die Ursachen für diese Gewaltakte aus und wie mögliche Verhinderungen?

Ursachen:

1.) Der offensive, expandierende politische Islam mit dem Extrem des gewalttätigen Islamismus

2.) die offensive Expansion des imperialistischen Kapitalismus und die weltweite Beglückungsstrategie des Westens mit seiner liberalistisch-sozialistischen Ideologie und der medial gesteuerten Massen- und Konsensdemokratie

Dieser Kulturkampf mit ökonomischem Hintergrund spitzt sich immer mehr zu!

Wie sieht eine sozialrealistische Lösung dieses dramatischen Fundamentalkonfliktes jenseits des emotional-ideologischen Klamauks aus?

1.) innerhalb der Grenzen des Westens

a) radikale Abwehr islamischer Dominanz und Ausrottung islamistischer Potentiale

b) Kernsanierung der liberalistisch-sozialistischen Freiheitsideologie, die die Idee der Freiheit korrumpiert hat, zu einem Symbol sinnleerer, konsumistischer Schwäche und damit zum willkommenen Angriffsziel des Politischen Islam geworden ist.

Die Arroganz und Ignoranz gegenüber der massenpsychologischen Manipulation der Menschen im Westen und das Fehlen der Kategorie "Psychische Gewalt/Macht" in der liberalen Theorie und Praxis haben die Idee der Freiheit zu einer hohlen, blutleeren Konserve verkommen lassen, für die kein Mensch mehr sein Leben riskieren wird.

2.) außerhalb der Grenzen des Westens

a) Bescheidenheit in Bezug auf Moral und Wertvorstellungen, Enthaltsamkeit beim Eindringen in fremde Kulturen, Beschäftigung mit den eigenen Schwächen.

b) Ein starkes, NEUES Freiheitsverständnis, jenseits der überholten, liberalistisch-sozialistischen Ideologie. 

c) Das absurde, sozialkonstruktivistische Menschenbild, das die Masse/Mehrheit als mündig und selbstbestimmt begreift, unabhängig von manipulierenden medial-wissenschaftlichen und ökonomischen Strukturen, muss sozialrealistisch ersetzt und die Strukturen für mehr menschengerechte Freiheit gestaltet werden.

Nur eine derartige, neue rationale Religion, eine aufgeklärte Aufklärung, massenpsychologisch konsequent vermittelt, kann ein wirkliches Gegengewicht zum Islam/Islamismus darstellen, um den Kampf zu gewinnen oder zumindest einen langen Waffenstillstand mit fest und eindeutig abgegrenzten Territorien zu erreichen.


Alles andere sind emotional-ideologische Phantastereien des kranken, bodenlos-intellektualistischen Zeitgeistes!

Nicht nur die entsetzliche Tat an sich schockt die Welt, denn diesmal standen ausgerechnet Kinder im Fokus der Terroristen.
19 Tote und Dutzende Schwerverletzte - so die schreckliche Bilanz des jüngsten Terroranschlages in Manchester: Doch nicht nur die entsetzliche Tat...
KRONE.AT