Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Sonntag, 6. November 2016

Heidegger und das Man!


Ein philosophischer Beitrag zur "Soziologie des Unbewussten"!
Heidegger‘s Man trifft, soziologisch betrachtet, natürlich auf JEDE emotional-ideologische Komfortzone zu.
„In seiner berühmten Analyse des Man schildert Heidegger eindringlich, wie Menschen in vorgegeben Konventionen und Ansichten aufgehen, so dass sie weniger selbst handeln, als dass sie einfach das tun, was man tut, und reden, was man so redet. Heidegger bezeichnet dies als uneigentliche Existenz und stellt dem sein Konzept der Eigentlichkeit gegenüber.“
(König 2012, Pos. 47)
Heidegger behandelt das Dasein inmitten anderer Menschen unter dem Begriff des Man. Bevor sie als eigenständiger Einzelner da sind, ist die Gemeinschaft schon da und zwar als anonyme Menge. Das Man nimmt ihnen Entscheidungen und Verhalten ab. Man tut dies oder das, oder man macht bestimmte Dinge nicht. Man trägt eine bestimmte Kleidung, man fährt irgendwohin in Urlaub, man hört diese oder jene Musik usw. Und wer ist dieses Man? Niemand und gleichzeitig alle.
Heidegger fasst mit dem Begriff des Man eher die unausgesprochenen Regeln und Konventionen des Alltags zusammen, als ethische und rechtliche Normen. Es geht darum, was man tut oder nicht tut, weil alle es tun oder nicht tun. Darin ist auch enthalten, dass Menschen normalerweise sich diesen Konventionen der Gemeinschaft anpassen. Sie tun dies nicht bewusst, es ist keine absichtliche Entscheidung, sondern sie tun es einfach, weil man es tut, ohne wirklich darüber nachzudenken.“
(König 2012, Pos. 196)

Samstag, 5. November 2016

Dr. Aladin El-Mafaalani und die verunsicherte Beamten-Soziologie!

Dr. Aladin El-Mafaalani und die Migrationssoziologie!

Nachdem mir Dr. Aladin El-Mafaalani auf FB eine Freundschaftsanfrage geschickt hatte, die ich positiv beantwortete, kam es zum Thema „Migration und Soziologie“ zu einer längeren Auseinandersetzung in seiner Chronik.

Neben dem gewohnten Aneinandervorbeischreiben bei meinen Themen, begleitet vom zu erwartenden, gedanken- und argumentationslosen Salomon-Asch-Beifallgeklatsche seiner Fangemeinde zu seinen Kommentaren, kam es zum Schluss doch zu einem überraschenden, sozialrealistisch akzeptablen Konsens.

Dr. Aladin El-Mafaalani ist ein wort- und schreibgewaltiger Hochschul-Soziologe, der sich eingehend und engagiert mit möglichen Integrationsverbesserungen sozialkonstruktivistisch beschäftigt. Seine sophistische Kapazität ist beeindruckend.
Auch er weigerte sich standhaft bis zum Schluss wie seine Kollegen, die mir bisher zum Thema begegnet sind, meine wissenschaftstheoretischen Fragen z.B. zur Differenz Meinung/Erkenntnis und Konstruktivismus/Realismus zu beantworten.
Ein merkwürdiges Verständnis vom Verhältnis Daten/Empirie, Theorie und Wissenschaftstheorie eines „wissenschaftlich arbeitenden Soziologen“, wie er sich selbstbewusst und formal korrekt von einem Außenseiter wie mir abgrenzte, taucht bei seinem Hinweis auf "Fakten" auf.

Wenn er seine Unsicherheit im Umgang mit seinen Themen betont, verwechselt er Unsicherheit wahrscheinlich mit wissenschaftlicher Neugierde und dem oft erwähnten Staunen über die soziale Wirklichkeit und den Umgang damit.

Aber Wissenschaft ist keine Wissenschaft, wenn sie nicht nach Gesetzen sucht (im Falle einer sozialrealistischen Soziologie wahrscheinlichkeitstheoretisch formulierbaren sozialen Naturgesetzen), um die Unübersichtlichkeit und Komplexität zu reduzieren und darüber zu staunen, dass das möglich ist.

Aber er gestand immerhin explizit und implizit zu, dass seine Position die akzeptierte in seiner emotional-ideologischen Komfortzone war und ist und meiner Position zum Teil diametral entgegenstand, die er auch teilweise korrekt erfasste.

Als ich die Hoffnung auf ein baldiges Ende ohne die üblichen emotional-ideologischen Entgleisungen fast aufgegeben hatte, kam es zu diesem, sozialrealistisch betrachtet, unwahrscheinlichen Abschluss:

............
Ich selbst bin verblüfft und stehe fragend vor den Phänomenen. Ihre Sicherheit ist in gewisser Hinsicht bewundernswert mir fehlt gerade diese Sicherheit. Daher bin ich Wissenschaftler. Und Sie sind ein engagierter Blogger, ein interessierter Kommentator, vielleicht sogar ein anregender Gesprächspartner. Aber Sie sind kein wissenschaftlich arbeitender Sozialwissenschaftler/Soziologe..._________________________________
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react-text: 95 Gerhard Schwartz /react-text  Stimmt, ich bin kein verbeamteter, "wissenschaftlich" arbeitender Soziologe und wollte es auch nie sein! Aber ich habe das, was den meisten wissenschaftlich arbeitenden Soziologen heutzutage fehlt, nämlich eine äußerst vielfältige, praktische Erfahrung mit sozialen Prozessen außerhalb des Bildungskanals gekoppelt mit einem intensiven und extensiven Zugang zu den wissenschaftstheoretisch-philosophischen, theoretischen und methodologischen Grundsatzfragen, die Sie z.B. wie Ihre Kollegen bisher schlicht ignoriert haben und die seit Bologna und Massenbildung offensichtlich ganz auf der Strecke geblieben sind. Keine schlechten Voraussetzungen, um über die Grenzen der heutigen "wissenschaftlichen" Soziologie und ihre Relativierung nachzudenken! Aus der emotional-ideologischen Komfortzone etablierter "wissenschaftlich" arbeitender Soziologen heraus sind solche Perspektiven, sozialrealistisch betrachtet, kaum möglich. Viel Spaß, vor allem mit Ihrer argumentativ starken Fangemeinde, lieber "wissenschaftlich" arbeitender Soziologe/Sozialwissenschaftler! Normale Wissenschaft wird immer wieder relativiert werden, da bin ich mir sicher! Die normalen Wissenschaftler haben einen notwendig anderen Blick von innen, um den wissenschaftlichen Rahmen auszufüllen, der irgendwann zu eng wird. Das gilt für echte, etablierte Wissenschaften, geschweige denn für junge "Wissenschaften" wie die Soziologie, die sich noch pubertär gebärden darf. Ich werde einfach an meinem Thema Sozialrealismus/Sozialkonstruktivismus als nicht "wissenschaftlich" arbeitender Soziologe und Gestalttherapeut in meinem bescheidenen Rahmen weiterarbeiten. Die Unabhängigkeit von dem heutigen dekadenten Wissenschaft-Karriere-Zirkus genieße ich.
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react-text: 141 Aladin El-Mafaalani /react-text  Prima! Fühlen Sie sich dennoch eingeladen, ab und an vorbeizuschauen..._
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Er regte mich durch seine Provokationen, die ich wie gesagt akzeptieren konnte, noch zur Klärung meiner eigenen Position wie folgt an, ohne dass ich sie in die Diskussion einbrachte:

Bei einer sozialrealistischen Soziologie, wie ich sie andeute und wie sie nicht existiert, geht es um die Differenz von Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit und die Verwahrlosung des Denkens, das diese Differenz komplexitätsideologisch, wie ich es nenne, nicht mehr erfassen kann.

Eine wissenschaftlich-sozialrealistische Soziologie erforscht und konzentriert sich auf das WAHRSCHEINLICHE soziale Verhalten, und nur das wahrscheinliche soziale Verhalten, das in diesem Sinne immer besser erklärt (statistischer Syllogismus) und prognostizierbar wird, je weiter die Erforschung sozialer Naturgesetze fortschreitet.

Innerhalb einer intelligenten wissenschaftlichen Arbeitsteilung überlässt sie die Erforschung des MÖGLICHEN Verhaltens auf der individuellen Ebene der Psychologie/Psychotherapie und auf der gesellschaftlich-strukturellen Ebene der Politologie und in der Anwendung der sozialen Naturgesetze der Politik, in der Macht/Gewalt vom theoretischen Fundament der Soziologie zum praktischen Grundlagenelement für die Gestaltung der gesellschaftlichen Strukturen mutiert.

Aus dem Einheitsbrei der heutigen klebrigen emotional-ideologischen Interdisziplinarität kann wieder echte, bereichernde, interdisziplinäre Forschung zwischen Disziplinen werden, die über eine realistische Identität verfügen.

Donnerstag, 3. November 2016

Das Bewusstsein!


Das Bewusstsein ist die Spitze des Unbewussten!
Das Bewusstsein bildet ein zusätzliches emergentes Niveau, das das Unbewusste impliziert und von dieser Ebene aus gleichzeitig modifiziert (z.B. durch Hypnose/Meditation/Psychotherapie individuell oder auf gesellschaftlich-massenpsychologischer Ebene durch Medien/Propaganda/Werbung).
Um diese Ebenen und ihren Zusammenhang (Einheit und Differenz) intellektuell angemessen zu begreifen, muss ein Intellektueller Zugang zu Ontologie und Metaphysik haben, sonst bleibt er im konstruktivistisch-relativistischen Sumpf des kranken Zeitgeistes stecken und fängt wie üblich an zu plappern.
"This lead the researchers to argue that consciousness could simply be an "emergent property" of a system that's trying to maximise information exchange."
Consciousness could be a side effect of 'entropy', say researchers
It's impressive enough that our human brains are made up of the same ' star stuff ' that forms the Universe, but new research suggests that this might not be the only…
SCIENCEALERT.COM|VON FIONA MACDONALD

Dienstag, 1. November 2016

Tania Kambouri und die kulturell bedingte Gewalt!

Kulturell bedingte Gewalt!
Nicht die "kulturelle Diversität" ist das Problem, sondern die Dominanzansprüche fremder Kulturen gegenüber der deutschen Kultur in Deutschland!
Frau Kambouri demonstriert mehr SozialREALISMUS und Hinweise auf soziale Naturgesetze als die gesamten sozialkonstruktivistischen Labertaschen der Beamten-Soziologie in ihrer emotional-ideologischen, der gesellschaftlichen Wirklichkeit (nicht zu verwechseln mit den liberalistisch-sozialistischen Wahnvorstellungen) entrückten Nische zusammen.
Vertreter türkischer und arabischer Kulturen sind erheblich gewaltbereiter und -fähiger als die aktueller deutscher Kultur.
Die medial-wissenschaftliche Verdummung der Intellektuellen führt zu einer Verwahrlosung des Denkens, das Ausnahme und Regel nicht mehr unterscheiden kann.
Die Ausnahme einer Gewalttat eines Deutschen oder einer kleinen Gruppe führt dümmlich zu einer qualitativen und quantitativen Gleichsetzung des Potentials und seiner Aktualisierung auf beiden Seiten!
Was für ein emotional-ideologischer Unfug, welche Demonstration infantiler Gesinnungsethik!
Ein "altdeutscher" junger Mann greift in der Regel, wenn er sozialökonomisch keine Chance sieht oder hat, zur Droge und versackt im Sozialstaatssumpf, Türken oder Araber stechen oder schlagen in diesen Fällen eher zu und kassieren beim Sozialstaat überlegen grinsend gezielt ab.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Die sogenannte "kontroverse Diskussion" ist nichts weiter als ein sophistisches Ablenkungsmanöver von der Suche nach objektiver, gesellschaftlicher Wahrheit (wie immer in solchen Fällen geht es um Macht) oder schlicht das Resultat von intellektueller Überforderung im Rahmen des Zeitgeistes und seiner medial-wissenschaftlichen Verdummung.
Zur Entschuldigung kann man natürlich anfügen, diese Menschen verhalten sich den konsensdemokratisch orientierten Strukturen und der dominierenden liberalistisch-sozialistischen Ideologie entsprechend statistisch normal.
Polizistin Tania Kambouri wirft mit ihrem Buch „Notruf einer Polizistin – Kulturelle Diversität als Gefahr für Ordnung und Sicherheit?“ viele Fragen auf.
KSTA.DE|VON LUKAS THIELE

Montag, 31. Oktober 2016

Die Logik des freien Willens!

DER FREIE WILLE– logisch betrachtet!
„Viele Philosophen haben argumentiert, daß der Mensch keinen freien Willen haben könne, wenn ALLE Ereignisse, einschließlich Willensregungen und Handlungen, durch vorhergehende Ursachen vollkommen determiniert werden.

Indessen haben andere Philosophen behauptet, daß ein freier Wille gleichermaßen unmöglich sei, wenn EINIGE Ereignisse NICHT vollständig durch vorhergehende Ursachen determiniert werden.

Wie auch immer die Ereignisse sich dem Zufall verdanken, sie haben überhaupt nichts mit einem freien Willen des Menschen zu tun.

Ein freier Wille ist mit dem Zufall genausowenig vereinbar wie mit der kausalen Determiniertheit allen Geschehens. Diese Lehren lassen zusammengenommen das folgende Dilemma entstehen:
Wenn der Determinismus zutrifft, dann besitzt der Mensch keinen freien Willen.
Wenn der Determinismus nicht zutrifft, dann besitzt der Mensch keinen freien Willen.
Der Determinismus trifft entweder zu, oder er trifft nicht zu.
Der Mensch besitzt keinen freien Willen.
… Es ist ein gültiges Argument,...“
(W.C. Salmon, Logik, Stuttgart: Reclam, 1983, S.71)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Prof. Bassam Tibi- Einwanderung oder Zuwanderung!?

Gesinnungs- statt Verantwortungsethik!!!???
Bassam Tibi 
demonstriert wichtige Aspekte einer sozialREALISTISCHEN Soziologie in meinem Sinne ("Soziologie des Unbewussten") und damit soziologisch Anspruchsvolleres als die gesamte aktuelle universitäre Soziologie in ihrer emotional-ideologischen Isolation, mit ihrer intellektuellen, sozialkonstruktivistischen Schlagseite und ihren wissenschaftstheoretischen, methodologischen und theoretischen Sackgassen!
Sozialstaatstourismus ade!
Bassam Tibi plädiert für eine gesteuerte Einwanderung. Die Aufnahme in die Sozialsysteme muss an Bedingungen geknüpft sein, sonst ist die innere Sicherheit in Gefahr

Die Diskussion, ob die Flüchtlinge gut oder schlecht für Deutschland seien, wird vorwiegend gesinnungsethisch, nicht verantwortungsethisch geführt
CICERO.DE

Freitag, 28. Oktober 2016

Prof. Dr. Thomas Kron entpuppt sich als Fuzzy-Logik-Clown der Soziologie!

Prof. Dr. Thomas Kron und die dumme, hilflose Arroganz eines etablierten Intellektuellen!!

Wie ich jetzt im Vorlesungsverzeichnis der TH Aachen gesehen habe, unterrichtet dieser Professor tatsächlich "Systemtheorie", die ich bei Luhmann persönlich studiert habe, ohne den "operativen Konstruktivismus", auf dem sie wissenschaftstheoretisch beruht, begriffen zu haben und erklären zu können.

Die armen Studenten, die dieser Autorität hilflos ausgeliefert sind  und die Steuerzahler, die dieses unverantwortliche Soziotainment ungewollt bezahlen!

Ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für die "Gesprächslosigkeit" der universitären Soziologie, wenn ihre emotional-ideologischen Grenzen provoziert werden!


Ein ordentlicher Professor spielt lieber den Clown als auf wissenschaftliche Grundsatzfragen zu antworten!

Bilden Sie sich selbst eine Meinung zur wissenschaftlichen Qualifikation eines heutigen Soziologie-Professors!

Sein hilfloser Vermeidungs- und Verlegenheitsklamauk, der von seiner Unfähigkeit, Antworten auf fundamentale wissenschaftstheoretische, methodologische und theoretische Probleme der Soziologie zu geben, ablenken soll, spricht für sich!

Zählen Sie einfach im folgenden „Austausch“ die Anzahl der Sätze zum Thema (Wissenschaftstheorie/Methodologie/Theorie) von Herrn Kron und von mir (inkl. der Verweise), dann haben sie ein eindeutiges empirisches Resultat!

So etwa geht eine wissenschaftliche Soziologie vor, die einen sozialen Prozess sozialrealistisch begreifen will, jenseits sozialkonstruktivistischer Phantasien und emotional-ideologisch motiviertem Palaver.
Sie legt die Struktur offen, die zum wahrscheinlichen Verhalten der am Prozess beteiligten führt!
Mit dieser Hilfe sind wahrscheinlichkeitstheoretisch fundierte Prognosen zukünftigen Verhaltens leicht möglich.


Thomas Kron
sagt:


Auf welcher wissenschaftstheoretischen, theoretischen und methodologischen Basis der Soziologie entwirft man denn Prognosen?

Gerhard Schwartz sagt:

 Hallo Herr Kron in meiner Geburtsstadt Aachen,
 bevor ich auf den Beitrag „Kulturkampf“ antworte, ein paar Worte zu Ihrer originellen Frage!
Mit der „Fuzzylogik“ und der aktuellen sozialkonstruktivistischen, universitären Soziologie gibt es sicher keine wissenschaftlich relevanten Erklärungen sozialen Verhaltens und Prognosen über Verhaltensverteilungen bei strukturellen Veränderungen.
 Wie wär’s denn mit einer Integration von Empirie und umfassender Theorie auf der Basis einer plausiblen Wissenschaftstheorie und Methodologie statt des verbeamteten Nebeneinander-Gehampels, um die aktuelle pubertäre emotional-ideologische Komfortzone endlich zu verlassen?
 Man kann natürlich auf die Erkenntnis der objektiven Wirklichkeit, die Erforschung von sozialen Naturgesetzen und die Erklärung von sozialen Prozessen verzichten, und sich in der universitären Soziologie auf mathematisierte Probierspiele und die Produktion von mehr oder weniger intelligenten postmodernen Texten beschränken.
 Nur sollte man das dann bitte nicht „Wissenschaft“ nennen, sondern z.B. Soziotainment!
 In wissenschaftlicher Hinsicht ist die universitäre Soziologie in einer spätpubertären Phase stecken geblieben, verlängert durch das Trauma der Verwirklichung einer dramatischen VolksGEMEINSCHAFT im soziologisch bis vor kurzem weitgehend verdrängten NationalSOZIALISMUS mit Hilfe der radikalen Anwendung massenpsychologischer Gesetzmäßigkeiten (Le Bon/Goebbels).
 Die Soziologie war mit Comte und Durkheim angetreten, um soziales Verhalten zu ERKLÄREN, falls Sie sich erinnern.
Soll das jetzt hier ein emotional-ideologischer Klamauk werden oder warum schließen Sie nicht an unser ausführliches Gespräch zum Thema in eben diesem Blog an, als Sie die Federführung hatten! 
Erinnern Sie sich, dass Sie das Gespräch mit mir abgebrochen haben, als Sie mit Ihrem merkwürdigen Verständnis der Systemtheorie ins Schleudern gerieten und Ihr medienstarker Kollege Armin Nassehi Ihnen zur Seite sprang und mir mal eben beibringen wollte, was Soziologie heute ausmacht.
 Auch er geriet gewaltig ins Schleudern, als es um die Klärung des „operativen Konstruktivismus“ und sein Verhältnis zum „Realismus“ an einem einfachen Beispiel ging, und brach das Gespräch ab.
 Interessenten können dies nachlesen in eben diesem Blog, als Sie ihn betreut haben, oder in meinem Blog!
 Noch einmal zur Erinnerung an den Absturz der Soziologie und die aktuelle wissenschaftstheoretische und methodologische Situation:
 Aus meinem Blog:
 „Das subjektive Selbstbewusstsein der etablierten Soziologen in der universitären Soziologie steht in einem eklatanten Widerspruch zur objektiven wissenschaftlichen Situation. Ihre wissenschaftliche Isolation wird trotz des großen, internen Klamauks verständlich, wenn man von außen auf die universitäre Soziologie blickt.
 Gerhard Wagner hat die Situation sogar als ordentlicher Professor von innen ausnahmsweise mit seiner Rede vom „Absturz der Soziologie“ auf den Punkt gebracht:
 „Das (dass keine aktuellen Publikationen zum aktuellen Stand der Forschung soziologischer Wissenschaftstheorie zu finden sind, G.A.S.) ist kein Zufall, denn im Unterschied zu anderen Einzelwissenschaften findet man in diesem Fach noch nicht einmal annähernd eine facheinheitliche Konzeption von Gegenstand und Methode, die man referierend vorstellen könnte. Was man findet, sind viele widersprüchliche Positionen (Braun,2008), die überblicksartig vorzustellen müßig wäre. Man würde damit nur einen Missstand dokumentieren, der offenbar für den Missstand des ganzen Fachs verantwortlich ist. ‚Es gibt in diesem Fach derzeit keinen Stand der Erkenntnis‘, lautet die öffentlichkeitswirksame (Hervorhebung .G. A. S.) Kritik anlässlich des Jubiläumskongresses, den die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zur Feier ihres 100-jährigen Bestehens 2010 in Frankfurt am Main ausgerichtet hatte ( Kaube 2010).
Als wollten sie dieses vernichtende Urteil ( Hervorhebung G.A.S.) bestätigen, ließen kurz darauf Fachvertreter in einer Befragung durchblicken, dass es tatsächlich keinen ‚Konsens über das Grundwissen der Disziplin‘ gibt, was sich in erster Linie mit einer ‚fehlenden gemeinsamen wissenschaftstheoretischen Vororientierung im Fach‘ erklären lässt (Braun & Ganser 2011:171)
         Da die Soziologie offenbar wie ein Computer abgestürzt ist,…“ (Wagner 2012:1)““
 Wenn Sie jenseits von emotional-ideologischen Klamauk noch einmal einen Versuch wagen wollen, mit mir ernsthaft über das Thema „Wissenschaftstheorie, Theorie und Methodologie“ zu diskutieren, beziehen sich bitte einfachheitshalber auf die drei Artikel von mir in der Zeitschrift „soziologie heute“:
1.) Die Komplexitätsideologie,
         2.) Soziologie, ein fliegender Holländer? und
         3.) Der Mensch, ein rationales, selbstbestimmtes Wesen?
Nachzulesen sind diese Artikel auch in meinem Blog, zusätzlich zu den Anregungen zu einer realistischen, empirisch-wissenschaftlichen Soziologie, die in der Lage ist, den aktuellen Sozialkonstruktivismus und die absurde Reduktion gesellschaftlicher Prozesse auf Interaktionen fundamental zu relativieren:
https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be
Sonst demonstrieren wir ein weiteres Mal die „Gesprächslosigkeit“ der Soziologie, die sich ohne Fundament durch einen dekadenten Pluralismus (bezogen auf den Begründungszusammenhang) von Erkenntnismöglichkeiten wissenschaftlich isoliert und das Aneinandervorbeireden zu einem weiteren „Paradigma“ erhoben hat.
 Übrigens auch amüsant in diesem Zusammenhang ist die Reaktion auf meine zutreffende Prognose der Wirkung der „Ekelbilder“-Aktion auf Zigaretten-Packungen auf den Konsum der Glimmstängel in Australien. Nichts weiter als sophistisches Gelaber mit großartigen, nichtssagenden Kant- und Weber-Verweisen, nachlesbar in meinem Blog.
 Es geht um die Relativierung der emotional-ideologischen Komfortzone „universitäre Soziologie“ und ihre Abschottung gegenüber den praktisch erfolgreichen Soziologen, der objektiven Wirklichkeit der Gesellschaft und wissenschaftlich ernstzunehmenden Ansprüchen überhaupt.
Jetzt bin ich wirklich gespannt auf Ihre persönliche Unterscheidung Realismus/Konstruktivismus und Ihre überzeugende Konzeption von einer soziologisch-wissenschaftlich haltbaren Wissenschaftstheorie, Theorie und Methodologie, Herr Prof. Kron!?


                 
                  Thomas Kron sagt:

 Ach Herr Schwartz, herrlich! Eine Frage und schon sondern Sie mehr desselben ab, oder wie es eine Kollegin ausdrückte: „Wie geht der denn ab?“ Richtig, man kann das alles in ihrem Blog und in dem Blog der DGS immer und immer wieder nachlesen, Ihren Diskussions“stil“ sowie Ihre Neigung, Fragen schlichtweg nicht beantworten. So gut, so verwahrlost im Denken bzw. Reden (in Ihrem Duktus: Das ist nur eine schwartzsche Kategorie und NICHT abwertend gemeint!)
Kurz zur Fuzzy-Logik: Davon haben Sie offenkundig keine Ahnung und liegen auch da mit Ihrer Aussage schlicht: falsch

                                                                                            Gerhard Schwartz sagt:

 21. Oktober 2016 um 12:02 Hallo Herr Korn:
„Ihren Diskussions“stil“ sowie Ihre Neigung, Fragen schlichtweg nicht beantworten.“
Ihre Selbstwahrnehmung ist verblüffend und für mich als Gestalttherapeut spannend. 
Ihre Antworten auf meine Fragen und Ihre bemerkenswerte Ignoranz der sozialkonstruktivistischen und interaktionistischen Fundamente gegenüber waren und sind natürlich wissenschaftlich hochwertig, wie jeder sehen kann, beispielhaft für die wissenschaftliche Brillanz der aktuellen universitären Soziologie!
 Ihr Platz in meinem Blog mit dieser wissenschaftlichen Spitzenleistung ist Ihnen hiermit sicher.
Und ich nehme zur Kenntnis, dass Sie als Experte der Fuzzylogik behaupten, sie sei zu soziologisch-wissenschaftlichen Erklärungen und Prognosen fähig!
 Na, dann passt sie ja perfekt zu meinem sozialrealistischen Ansatz!
                                                                                            Das finde ich wiederum herrlich!
Manche Gesprächsversuche sind eben sinnlos, da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu!


                                                                                           
                                                                                            Thomas Kron sagt:

 21. Oktober 2016 um 19:13 Es bleiben nur zwei Fragen:
                                                                                            Kann man (Soziologie-)Trolle füttern, bis sie platzen?
                                                                                            Wer ist „Herr Korn“?
An die anderen Kollegen: Antworten Sie auf Aladins kluge Einlassungen und lassen Sie sich diesen schönen Blog nicht rauben!


        
         Gerhard Schwartz sagt:

 21. Oktober 2016 um 22:20 Ihr wissenschaftliches Profil bleibt unverwechselbar, Herr Kron!
Wie Sie sich mit Hilfe eines Buchstaben-Drehers aufblasen, um ihre Hilflosigkeit bezogen auf Inhalte und Antworten zu kaschieren, demonstriert wahre professorale Größe!
 Danke für diese kurze soziologische Lehreinheit eines ordentlichen Professors der Soziologie!
 Den Lesern meines Blogs wird es verdeutlichen, was Massen-Universität bedeutet und warum sich bereits anspruchsvolle Professoren von diesem Klamauk verabschiedet haben!!


                 
                  Aladin El-Mafaalani sagt:

 22. Oktober 2016 um 09:31 Diese private Kontroverse – so unterhaltsam sie auch erscheinen mag – ist hiermit beendet!


        
                  Gerhard Schwartz sagt:

 22. Oktober 2016 um 11:01 Einverstanden, Herr Prof. El-Mafaalani,
 nach dieser eindrucksvollen Erfahrung habe ich mich entschlossen, mit meinem sozialrealistischen Troll-Kommentar zu Ihrer Frage (Flucht/Grenzen/Einwanderung) hier zu warten bis genügend Raum war, um die fuzzylogische Erklärung und Prognose zu dem Thema und andere soziologisch-wissenschaftliche Hypothesen und Ergebnisse zu entwickeln. Mein Interesse bleibt natürlich bestehen, zu erfahren, auf welchem wissenschaftstheoretischen, methodologischen und theoretischen Hintergrund diese Hypothesen oder Ergebnisse basieren.



Weitere Entwicklung im Blog:

Bis heute, dem 31.10.2016 erschien kein einziger Kommentar zum Thema!


Meine sozialrealistische Soziologie kann erklären, warum!