Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Mittwoch, 13. Februar 2019

Armin Nassehi und die Spielverderber!

„Die Soziologie war immer dann stark, wenn sie vor allem dem eigenen Milieu einen Spiegel vorhalten konnte. Derzeit sieht es eher so aus, als seien wir zu zufrieden mit uns selbst.“

Klasse, Armin Nassehi, Selbstreferenz und realistische Selbstwahrnehmung bleiben nicht nur in meiner Arbeit als Gestalttherapeut, sondern auch in der Soziologie spannend!!

Danke für die Einladung zum Spiel verderben, die ich gerne annehme, Herr Prof. Nassehi, wie Sie sich vorstellen können!

Oder gilt sie nicht für das komplexitätsideologische Spiel Ihres vorwissenschaftlichen Äquivalenzfunktionalismus, der alteuropäische Kausalität als überholt disqualifiziert, aber selber immer wieder implizit und explizit darauf zurückgreifen muss, um nicht inkonsistent im Sumpf des sozialkonstruktivistischen Relativismus (http://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_FEBERausgabe2017_Schwartz.pdf) zu ersaufen??

Und die akademische Soziologie hat keine Wirkung!?

Was ist das für ein absurder Gedanke!

Sie ist die Hauptverantwortliche an der Spitze der konstruktivistisch-relativistischen Postmoderne für die katastrophale Epidemie der Verantwortungslosigkeit gegenüber der kausal-deterministischen Wirkung von sozialen und gesellschaftlichen Strukturen. 

Und Judith Butler mit dem „Geschlecht zwischen den Ohren“ (Prof. Paula Irene Villa)? Der absurde Genderismus hat keine Wirkung??

Jetzt verstehe ich langsam, was Sie unter operativem Konstruktivismus verstehen, Herr Professor, und warum Sie ihn nicht an einem einfachen Beispiel der sozialen Realität mit meinem spekulativen, kritischen Realismus vergleichen wollten (wer das nachvollziehen möchte, kann das in meinem Blog tun)!!

Inkonsistente Texte führen logisch zu willkürlichen Schlussfolgerungen.
Der rational-wissenschaftliche Umgang mit ihnen und ihren literarisch-wortgewaltigen Produzenten ist vergleichbar mit dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln!


Hier mein Gegenangebot, die Skizze einer sozialrealistischen -wissenschaftlichen Alternative, die soziale und gesellschaftliche Strukturen und ihre Wirkungen erforscht, im Anschluss an den Geist (nicht zu verwechseln mit den Buchstaben) Durkheims: https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post.html.



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Früher war die Soziologie Leitwissenschaft, heute spielt sie in der Öffentlichkeit keine Rolle mehr. Der Soziologe Armin Nassehi fordert seine Kollegen auf, nicht immer nur das Lebensgefühl des eigenen Milieus zu bestätigen.

Dienstag, 12. Februar 2019

David Bohm und die implizite Ordnung

Der menschliche Geist!

Ein faszinierendes Buch über die prinzipiell grenzenlosen Möglichkeiten des menschlichen Geistes bei der spekulativ-realistischen Annäherung an die objektive, absolute Wahrheit, die er allerdings niemals wegen seiner Endlichkeit erreichen kann.

Auf diesem Weg sind immer intellektualistisch-absurde Verirrungen möglich, wie die relativistisch-konstruktivistische Postmoderne und die international erfolgreiche Ideologie des Genderismus als die Spitze des Eisbergs wieder einmal beweisen.

David Bohm war ein Außenseiter, der die Grenzen der Mainstream-Physik immer wieder überwunden hat.

Die De-Broglie-Bohm Theorie ist mittlerweile zur besten Annäherung an eine REALISTISCH-objektive Interpretation der sehr erfolgreich angewendeten Quantenmechanik geworden (s. Bricmont 2018).

Sein Konzept der "impliziten Ordnung" ist ein wunderbarer Baustein für die von mir angedeutete sozialrealistische Soziologie des Unbewussten. 
Das Unbewusste wird neurowissenschaftlich oft als das Implizite aus nachvollziehbaren Gründen bezeichnet, um es von der emotional-ideologischen Altlast und ihren festgefahrenen Vorurteilen wissenschaftlich zu befreien.

David Bohm betont die Einheit von Natur- und Geistes- und Sozialwissenschaften, an der kein Weg vorbei geht, wenn die Menschheit sich weiter entwickeln soll:

"Through ‚work and study,’ nonetheless, Bohm felt it possible to uncover level after level and in this way move closer to ‚absolute understanding.’ ‚Humanity as a whole (combined with other forms of intelligent life) hast he possibility of exploring knowledge without limit’ ‚Understanding the causal laws’ will allow human beings ‚to go beyond alll conceivable limitations. In this fashion a true understanding of causality and necessity would bring about human freedom. Failure to do so would result in our enslavement by eyternal nature and our own nature.“ (Peats 1997:140)
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Infinite Potential ciousness, friend to Oppenheimer, and enemy to the House Un-American Activities Committee, Infinite Potential explains 

Sonntag, 10. Februar 2019

Der Sozialrealismus der Macht!

Das soziale Naturgesetz der Macht!

Eine sozialrealistisch-wissenschaftliche Soziologie erforscht soziale Naturgesetze, um zu begreifen, warum die Gesellschaft so ist, wie sie.

Die aktuelle, sozialkonstruktivistische Pippi-Langstrumpf-Soziologie an den Hochschulen schreibt Texte, die wortgewaltig darstellen, wie eine Gesellschaft sein soll oder funktionalistisch sein könnte. 
Sie bleibt entweder funktionalistisch-komplexitätsideologisch in einem vorwissenschaftlichen Stadium stecken und/oder ist zur Ideologie geworden, wenn sie, natürlich gut gemeint, moralistisch degeneriert, bezogen auf mögliche und dringend notwendige Wissenschaft und Erkenntnis.

Macht ist eine zentrale Kategorie einer sozialrealistischen Soziologie!
Macht und Kommunikation sind dabei untrennbare, fundamentale Achsen menschlicher Sozialität wie Raum und Zeit in der physikalischen Wirklichkeit der Erde (http://bds-soz.de/BDS/PDF/Soziologieheute/2017/4-2017/SOZIOLOGIEHEUTE_August2017_Schwartz.pdf).

Wie lauten plausible Axiome einer „Theorie der Macht“, von der eine historische und empirische Forschung angeleitet werden kann?

1.) Macht und Hierarchie sind unabdingbare Fundamente jeder Gesellschaft.
2.) Je eindeutiger die Machtverhältnisse sind, umso stabiler und befriedeter ist die Gesellschaft.
3.) Wenn Macht dekadent wird und/oder Machtvakuen entstehen, greifen vormals Schwächere nach dieser Macht und kämpfen um die Dominanz.
4.) Machtgleichgewichte sind kurzfristige Phasen und werden, historisch und systematisch begründbar, durch neue, eindeutigere Machtverhältnisse abgelöst.


Wenn dieses soziale Naturgesetz WISSENSCHAFTLICH begriffen wird, kann seine konsequente Anwendung durch die Gestaltung entsprechender formaler und emotional-ideologischer Strukturen zu einer menschengerechteren und einer gewaltfreieren Gesellschaft führen, jenseits von Pippi-Langstrumpf-Phantastereien.

Dienstag, 5. Februar 2019

Skinner als sozialrealistischer Soziologe!

Operante Konditionierung!

Wer sich für eine realistische, menschengerechte Utopie interessiert, jenseits von sozialkonstruktivistischen Phantastereien und emotional-ideologischen Einseitigkeiten, dem empfehle ich dringend zu Anregung "WaldenTwo"!

Skinner war ein origineller Ausnahme-Denker und fachspezifisch sehr erfolgreich (Lerntheorie/Verhaltenstherapie).

Im Hinblick auf seine soziologischen Konzepte wurde er im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt.
Sein "Walden Two" sei satanisch und totalitär. 
Da er nicht schizophren war, lohnt sich ein Blick dieses eigenständigen Denkers über die Grenzen der liberalistischen Freiheits- und Aufklärungsideologie hinaus, die er dramatisch in Frage stellt!

In diesem Zusammenhang auch sehr lesenswert von ihm: "Jenseits von "Freiheit und Würde" (https://www.amazon.de/Jenseits-von-Freiheit-Würde-Skinner/dp/3688117743/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1549369786&sr=8-1&keywords=skinner+würde).
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This book has soft covers. Ex-library, With usual stamps and markings, In fair condition, suitable as a study copy.

Samstag, 2. Februar 2019

Der Sozialrealismus und das Gesetz der großen Zahl!

Das Gesetz der großen Zahl!

Wie wär’s damit, liebe Pippi-Langstrumpf-Soziologen (http://bds-soz.de/wp-content/uploads/2016/06/SOZIOLOGIEHEUTE_FEBERausgabe2017_Schwartz.pdf), mal einen Blick aus der sozialkonstruktivistischen Höhle heraus auf die STRUKTUR der gesellschaftlichen und sozialen Realität, die die von Euch beschriebenen Phänomene erklärt, zu riskieren???

Soziale und physikalische Naturgesetze haben bei entsprechender Komplexität statistischen Charakter. Sie können zwar keine Einzelergebnisse erklären und vorhersagen, aber sehr wohl die deterministisch verursachten Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Die Gründerväter der Soziologie (v.a. Comte und Durkheim) waren angetreten, genau das, nämlich die Verursachung der Verhaltensverteilungen als Ergebnis der Gesellschaft und der Sozialität „sui generis“ (Emergenz) als Gründungsmerkmal einer eigenständigen Wissenschaft der Soziologie zu behaupten.

Genau diese Möglichkeit nach Quantenmechanik und Relativitätstheorie, Freud, C.G. Jung und Nationalsozialismus usw., deute ich mit meinem „methodologischen Strukturalismus“ an.

Wer allerdings menschliche Sozialität größenwahnsinnig aus der Natur entfernt, sie interaktionistisch und sozialkonstruktivistisch abschneidet, kann nicht darauf kommen, soziale Naturgesetze in Anlehnung an die am weitesten entwickelten Wissenschaft, der Physik, zu erforschen.

Eine beschämende, pubertäre Sicht auf die Soziologie als mögliche und dringend notwendige, naturwissenschaftlich fundierte, auf emergentem Niveau operierende Wissenschaft.

„Wir können sie (die Einfallsdichte der Teilchen, G.Sch.) auch als Anwendung des Gesetzes der großen Zahl sehen: Jedes einzelne Teilchen landet an einem bestimmten Platz, der sich von Experiment zu Experiment unterscheidet. Schickt man aber sehr viele Teilchen los, erhält man immer die gleichen Kurven der Teilchendichte, ganz gleich, ob man das Experiment heute in Würselen oder nächste Woche in Berlin durchführt.
Das Gesetz der großen Zahl gilt auch in viel komplizierteren Situationen und ist die Grundlage der meisten Anwendungen von Wahrscheinlichkeiten in der Physik und den anderen Naturwissenschaften. Ein Beispiel ist das gesamte Feld der statistischen Physik, die die Eigenschaft von Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern aus deren mikroskopischen Bestandteilen, den Atomen und Molekülen ableitet und ganz auf dem Gesetz der großen Zahl beruht. Diese Eigenschaften sehen alle deterministisch aus und zuverlässig reproduzierbar, sie entstammen aber der Anwendung des Gesetzes der großen Zahl auf Myriaden von Atomen und Moleküle. Deren Orte und Bewegungen sind nicht im Detail bekannt, sie werde daher als „zufällig“ (soziologisch „freiwillig“, G.Sch.) behandelt, obwohl die Gesetze, die die Bewegungen der Teilchen bestimmen, deterministisch sein können und unsere Verwendung von Wahrscheinlichkeiten nur unsere Unkenntnis widerspiegelt (Herv. G.Sch.). Das Gesetz der großen Zahl wird auch in vielen Fällen der angewandten Wissenschaften verwendet, z. B. von Versicherungen).
(Bricmont 2018:51)

In der gesamten Natur verursachen abstrakte Realitäten (mathematisch beschreibbare Strukturen, z.B. Quantenfelder) Wahrscheinlichkeitsverteilungen auf der Ebene der Phänomene.

Genau diese Dimension deute ich auch für eine sozialrealistisch-wissenschaftliche Soziologie an, die unbewusste und formale Strukturen als Ursachen für Verhaltensverteilungen begreift (https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post.html).
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Quantensinn und Quantenunsinn: Determinismus, Lokalität und offene