Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Mittwoch, 26. August 2015

Vom Tellerwäscher zum Millionär!?

oder

Die ILLUSION als Gesellschaftsmodell!

Das liberalistische Gesellschaftsmodell („vom Tellerwäscher zum Millionär“, „JEDER hat die Chance!“ oder „Jeder ist seines Glückes Schmied!“) funktioniert so wie der Betrieb eines Kasinos oder einer Lotterie-Gesellschaft.

Den Spielern wird die Zockerei als rationale Spekulation oder Vermögens-Aufbau verkauft! Jeder ist ein potenzieller „Warren Buffett“ oder „Bill Gates“, er muss es nur WOLLEN und genug Spieleinsätze wagen.

Juristisch würde man das wahrscheinlich "arglistige Täuschung" nennen. Im Casino ist zumindest mathematisch bekannt, dass JEDER Spieler verliert, wenn er nur lange genug spielt. Der große Millionen-Tages-Gewinner ist die beste Werbung für das Kasino und ERHÖHT seine Einnahmen auf längere Sicht.

Jede Woche gibt es Lotto Millionäre!! Tatsache!

Aber ist Lotto-Spielen eine RATIONALE Alternative zum traditionellen Vermögensaufbau durch Arbeit und Investition??

Die STRUKTUREN und ihre WAHRSCHEINLICHEN Verlierer spielen keine Rolle im VERKAUFSprospekt des liberalistischen Gesellschafts-Kasinos.

Die Masse/Mehrheit bekommt VERblödende Unterhaltung, genug zu essen und fertig ist die perfekte IDEOLOGIE und ILLUSION der Freiheit und die Chance zur Ausbeutung.

Und JEDER AUSNAHME-Erfolg eines Gewinners wird als REGEL verkauft, die beweisen soll und massenpsychologisch-medial „beweist“: „JEDER ist ein potenzieller Superstar!“

Die PERFEKTE FREIHEIT und Chancengleichheit!

Es lebe die AUFKLÄRUNG und die MASSENBILDUNG!

Sonntag, 23. August 2015

Prof. von Unger und die "Qualitative Wissenschaft"


Die „Liebe Hella“ (Prof. von Unger), ausgewiesene AIDS-Expertin, und die WISSENSCHAFTLICHE Qualität ihrer Arbeit!

Qualitative Sozialforschung ist WISSENSCHAFTLICH höchst fragwürdig, eine bekannte TATSACHE, für die universitäre Soziologie emotional-ideologisch selbstverständlich kein Problem!

Bevor die „Liebe Hella“ (die soziale STRUKTUREN, die den Austausch und seine Beschränkungen bestimmen, sind sehr markant) ihre emotional-ideologische Komfortzone ganz dicht machen und die Isolation der universitären Soziologie im ÖFFENTLICHEN Blog der DGS beweisen konnte, wurde der folgende Kommentar von mir automatisch freigeschaltet. Sie traute sich nicht, ihn wieder zu löschen. Die „Wissenschaftlerin“ war allerdings auch nicht in der Lage, meine Fragen zur Wissenschaftstheorie und Methodologie zu beantworten.


Ich schrieb:

„Sehr geehrte Frau Professor von Unger,

vielen Dank für Ihre Ausführungen und Ihren Mut, Ihre Arbeit außerhalb der emotional-ideologischen Komfortzone „Universität“ im direkten, interaktiven Kontakt mit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Welches Verständnis von „Wissenschaft“ vertreten Sie?

Welche erkenntnistheoretisch-ontologische Qualität hat die von Ihnen skizzierte „qualitative Forschung“, zum Beispiel die soziologisch populäre sog. „grounded theory“?

Wie konzipieren Sie das Verhältnis der subjektiven Antworten von Befragten in einer bestimmten emotional-ideologisch strukturierten Situation zum objektiven Verhalten/Handeln der Befragten außerhalb dieser Situation?

Welche soziale Strukturen werden auf welcher ontologisch-logischen Ebene berücksichtigt? Wie wird ihre Entstehung, Veränderung und ihre Wirkung konzipiert?

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang und generell in der qualitativen Forschung „das Unbewusste“, die a-rationale Basis menschlichen Verhaltens?

Ihr Selbstbewusstsein, mit der Sie Ihre Thesen vortragen, ist psychologisch bewundernswert, Frau Professor von Unger!

Sie haben den Absturz der Soziologie offensichtlich wohl besoldet (mit Steuergeldern finanzierte Ausflüge nach Südafrika inbegriffen) mit Pensionsansprüchen in einer weiterhin angenehmen emotional-ideologischen Komfortzone, wie der bisherige kollegiale Austausch zeigt, überlebt!

Was hat Ihr Kollege, Prof. Gerhard Wagner, übersehen, wenn er schreibt:

"Das (dass keine aktuellen Publikationen zum aktuellen Stand der Forschung soziologischer Wissenschaftstheorie zu finden sind , G.A.S .) ist kein Zufall, denn im Unterschied zu anderen Einzelwissenschaften findet man in diesem Fach noch nicht einmal annähernd eine facheinheitliche Konzeption von Gegenstand und Methode, die man referierend vorstellen könnte. Was man findet, sind viele widersprüchliche Positionen (Braun, 2008), die überblicksartig vorzustellen müßig wäre. Man würde damit nur einen Missstand dokumentieren, der offenbar für den Missstand des ganzen Fachs verantwortlich ist. 'Es gibt in diesem Fach derzeit keinen Stand der Erkenntnis', lautet die ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAME (Hervorhebung G. A. S.) Kritik anlässlich des Jubiläumskongresses, den die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zur Feier ihres 100-jährigen Bestehens 2010 in Frankfurt am Main ausgerichtet hatte (Kaube 2010).
Als wollten sie dieses VERNICHTENDE URTEIL ( Hervorhebung G.A.S.) bestätigen, ließen kurz darauf Fachvertreter in einer Befragung durchblicken, dass es tatsächlich keinen 'Konsens über das Grundwissen der Disziplin' gibt, was sich in erster Linie mit einer 'fehlenden gemeinsamen wissenschaftstheoretischen Vororientierung im Fach' erklären lässt (Braun & Ganser 2011:171) Da die Soziologie offenbar wie ein Computer abgestürzt ist,..." (Wagner 2012:1)?“

Im Rahmen ihrer Hilflosigkeit beauftragte sie wahrscheinlich einen Kollegen oder er eilte ihr KOLLEGIAL zur Hilfe, der die anonyme Heckenschützen-“Soziologie“ und Roland Kaiser für einen Kommentar bemühte:
"Ich seh' Schwartz
Ich glaub es geht schon wieder los: https://www.youtube.com/watch?v=1p9ur7TpH34"

Mein Kommentar zu dieser wissenschaftlichen Höchstleistung wurde schon NICHT mehr von Prof. Dr. Hella von Unger freigeschaltet, die emotional-ideologische Abschirmung war perfekt.

Die soziologische Aufführung des Märchens von „des Kaisers neue Kleider“ mit ihrer aufgeblasenen, emotional-ideologisch korrekten Rhetorik ohne wissenschaftlich-systematischen Gehalt, wird als Karikatur von Wissenschaft entlarvt werden. Der Kaiser ist nackt und die universitäre Soziologie ein Kaffee-Kränzchen mit Pensionsberechtigung, das „Wissenschaft“ lediglich vorgaukelt.

Freitag, 14. August 2015

GleichheitsWAHN!

Der Gleichheits-Wahn. Wir werten uns auf, indem wir versuchen uns in jeden einzufühlen und Unterschiede zu relativieren, Konflikte zu umgehen. Statt Unterschiede anzuerkennen und von jenen zu lernen, die das bessere Argument haben. (Vicci Danielle)


Alles soll gleich sein. Gleich relevant, gleich viel wert, gleich richtig. Damit sich alle gleich wohlfühlen können. So einfach ist das aber nicht, sagt die Soziologin Irmhild Saake.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/soziologin-irmhild-saake-im-interview-ueber-ungleichheit-13709235.html


GleichheitsWAHN!

Sehr gutes Thema UND das übliche soziologische Soziotainment mit der BESCHREIBUNG von Halb- und Drittelwahrheiten ohne jeden Tiefgang (wäre ja auch schon eine unerträgliche vertikale Dimension) oder substanzieller ERKLÄRUNG, abgleitet aus konstruktivistischen Subjektivismen und etwas „Systemtheorie für Arme“.

Gewürzt wird das Ganze wie immer mit moralistischen Bewertungen und PSYCHOLOGISCHEN Empfehlungen aus der Perspektive der liberalistisch-sozialistischen, universitär angemessenen emotional-ideologischen Komfortzone, die STRUKTURELL mitverantwortlich für diesen Menschen verachtenden GleichheitsWAHN ist.

Die PSYCHOLOGISIERUNG und Reduktion auf interaktionistische Perspektiven lassen STRUKTUREN als Ursache für die Verteilung des VERHALTENS jenseits der subjektiven Rationalisierungen und emotional-ideologisch gefälligen Antworten vollkommen außen vor.
.
Wo kämen wir auch da hin, STRUKTUREN als URSACHE für das Verhalten der Masse/Mehrheit??
Unmöglich, hat heute nichts mehr mit SOZIOLOGIE zu tun!

Wir kämen wider Erwarten zu einer universitären Soziologie, die den Namen „WISSENSCHAFT“ und die Verwendung der hart erarbeiteten Steuergelder der aktiven Menschen, die nicht nur emotional-ideologisch abgesegnete Texte produzieren, in der Bevölkerung verdient.

Die Masse/Mehrheit der Menschen fühlt/denkt/handelt so, wie es die STRUKTUREN verlangen.

Wenn ich diesen unsystematischen, willkürlichen Brei von Halb- und Drittel-Wahrheiten ohne wissenschaftstheoretisches Fundament (Gerhard Wagner: "Die Soziologie ist abgestürzt wie ein Computer ...") kommentieren will, habe ich immer den Eindruck, ich würde versuchen „einen Pudding an die Wand zu nageln“!

Hier einige Beispiele für die aktuelle, soziologische Unterhaltungskunst:

FAZ: „Woran liegt das? Am Wunsch, mit allen gut klar zu kommen, nicht unbeliebt zu sein?"

Saake:
"Es geht eher um Fragen des richtigen, des guten Lebens, die man sich im Alltag offenbar sehr schnell selbst beantworten kann, indem man sich für diejenigen einsetzt, die einem als schwächer erscheinen.“

Schwartz:
„Einige „erscheinen als schwächer“, für die man sich, um ein gutes Leben zu führen, einsetzt!? Dieser Gesinnungs-Fetischismus ohne Verantwortung für den wirklichen Unterschied zwischen „Starken“ und „Schwachen“ hat STRUKTURELLE Ursachen, Frau Kollegin, die zum Teil von der SOZIOLOGIE im Rahmen der grassierenden Komplexitäts-IDEOLOGIE und der Ohnmacht gegenüber der Erkenntnis von objektiven Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen, die systemtheoretisch „aufgehoben“ worden sind, PRODUZIERT wurden.
„Beliebtheit“ vor „Wahrheit“ als emotional-ideologische Steuerung des typischen Verhaltens ist KEIN UNERKENNBARER evolutionärer ZUFALL, sondern wird gesellschaftlich-STRUKTURELL-medial PRODUZIERT.“

Saake:
„Das Gegenteil von Gleichheit ist Herrschaft und Dominanz. Und bei diesen Begriffen ist es heute völlig klar, dass man das nicht will.“

Schwartz:
„MAN WILL HEUTE KEINE HERRSCHAFT UND DOMINANZ.“ Herrlich, besser kann man den Wunsch-Kindergarten des subjektivistischen Konstruktivismus jenseits der OBJEKTIVEN WIRKlichkeit nicht auf den Punkt bringen.
Das Gegenteil von Gleichheit ist Ungleichheit, Frau Kollegin, und von Herrschaft und Dominanz gleichwürdige KOMMUNIKATION auf Augenhöhe, die unwahrscheinliche AUSNAHME in JEDER bisher zu beobachtenden Gesellschaft.
Der ontologisch-logische Zugang zu den unterschiedlichen, vertikalen Ebenen einer Gesellschaft ist offenbar SOZIOLOGISCH nicht mehr möglich, der horizontal-interaktionistisch angelegten Systemtheorie sei Dank. Dass sogar SOZIALPSYCHOLOGISCH Dominanz und Ungleicheit in jeder Gruppe entscheidend ist, wie Milgram/Asch/Zimbardo und andere WISSENSCHAFTLICH bewiesen haben, spielt in der moralisch, emotional-ideologisch und THEORETISCH deformierten universitären Soziologie selbstverständlich auch keine Rolle.

FAZ:"Es scheint mir oft so, als würde heute die Gleichheit ähnlich vehement verteidigt werden wie früher die Ungleichheit. Mit demselben Machtanspruch.

Saake:
"Eigentlich ist das auch etwas Gutes. Keiner von uns würde sich wünschen, dass unsere Welt in Zukunft immer ungleicher würde."

Schwartz:
„Niedlich! Aber von einer WISSENSCHAFTLERIN? Gleichheit vom Kindergarten bis zur Universität! Die universitäre Soziologie wird kindisch und der Kindergarten verliert jeden Spielraum für Kindlichkeit. Die Schulen werden zu Normierungs-Anstalten, kleinste Abweichungen vom Massen-Durchschnitt unerbittlich bestraft, notfalls mit Ritalin korrigiert.
Macht/Gewalt (psychisch und physisch, STRUKTURELL und individuell) als konstitutives Element sozialer Prozesse, wie sie meine „Soziologie des Unbewussten“ konzipiert? Fehlanzeige, nix „Gutes“!
Eine katastrophale POPULARISIERUNGSFOLGE Deines systemtheoretischen Versuchs, lieber Niklas Luhmann, die Soziologie zu retten! Damals, als ich bei Dir studiert habe, war ich fasziniert von Deiner Kritik an den dogmatischen Soziologien, heute bin ich erschüttert über die WIRKUNG und die dogmatische Komplexitäts-IDEOLOGIE, die Deine Epigonen daraus fabriziert haben.
Du hast der Soziologie jeden Zugang zu den HIERARCHIEN der sozialen Realität verbaut und sie teilweise UNBEABSICHTIGT zu einem perfekten VERblödungs- und Herrschaftsinstrument gemacht. Dein differenztheoretischer Ansatz ist zu einem horizontalen Beliebigkeits-Brei verkommen, der jedem emotional-ideologischen Schaumschläger schmeckt, gewürzt mit der entsprechenden aufgeblasenen und/oder naiven Rhetorik.“

Schwartz: "Gleichheit von Mensch und Tier!!??"

Saake:
„In der Soziologie gibt es seit Kurzem die Human Animal Studies. Also die Frage danach, was Tiere sind, und wie das Verhältnis der Menschen zu Tieren ist. Diese Fragen sind für die Studenten ein echtes Anliegen: Was mache ich mit meinem Reitpferd? In dem Moment, wo ich es reite, bin ich dominant – darf ich das als Mensch? Wie fühlt sich dann das Tier? Das Interessante an der Diskussion ist, dass den Studenten überhaupt nicht auffällt, dass sie selbst die ganze Zeit erzählen, was in dem Tier alles vorgehen soll. Wenn ich dann sage, dass man das Pferd ja nicht fragen kann, gucken sie fast böse, als wollten sie sagen: Ist das jetzt ein Vorwurf an das Pferd?“

Schwartz:
„Nette Beschreibung der VERblödung in Reinform! Der Mensch ist ein SYMBOLISCHES TIER („Soziologie des Unbewussten“)!!?? Quatsch, der Mensch ist ein Pferd, eine Ameise, ein Fisch im Schwarm usw.. Ist doch klar. Und noch nie von SpiegelNEURONEN gehört? Natürlich weiß ich, was in dem Pferd vorgeht. Weiß ich doch beim Menschen auch! Dass die KONSTRUKTION der Gefühle meines Gegenübers jenseits von INSTINKTIVEN Reaktionen zu Spiegel NEUROSEN führt, scheint nicht nur für die Mensch-Mensch Begegnungen zu gelten, sondern auch für Mensch-Tier Begegnungen. Bei den Hunden in den Tragetaschen ist diese Tendenz soziologisch-empirisch schon sehr gut zu beobachten, von der heilenden Beziehung zu einem Hund zur neurotisierenden Variante. Wenn es denn hilft, warum nicht! Manche Neurosen sind überlebenswichtig, wie ich als Gestalttherapeut weiß.
Aber die SOZIOLOGIE als Pekinese im Tragetaschenformat????“

Dienstag, 4. August 2015

STRUKTUREN!? Was bringt DIR das?


Was bringt MIR (DIR) persönlich die „Soziologie des Unbewussten“ und ihr Zugang zu den sozialen STRUKTUREN?

Das ist sicherlich eine nahe liegende Frage in einer narzisstischen EGO-Gesellschaft (STRUKTUR)!
Aber auch aus der Perspektive einer pragmatistisch-semiotischen Erkenntnistheorie (Peirce) und darüber hinaus ist die Frage berechtigt, welche PRAKTISCHE Bedeutung haben diese Erkenntnisse!

1.) Zuerst ist diese Erkenntnis AN SICH schon ein Schritt in Richtung OBJEKTIVE Realität, weg vom absurden subjektivistischen Konstruktivismus, der emotional-ideologisch die Gesellschaft beherrscht.
Wer STRUKTUREN und ihre Wirkung versteht, erhöht SUBJEKTIV die Wahrscheinlichkeit, zwischen der SUBJEKTIVEN Wahrnehmung von Realität (Konstruktion) und dem, WAS er wahrnimmt (objektive Realität) zu unterscheiden.
Auf der Basis dieser DIFFERENZ ist die Annäherung an seine, persönliche OBJEKTIVE Realität wahrscheinlicher, von der eigenen PersönlichkeitsSTRUKTUR bis zur Weltgesellschaft (Luhmann).

2.) Wenn jemand noch nicht ganz der VERblödung verfallen ist, wird er nach dieser Erkenntnis nie mehr von „MAN“ oder „WIR“ sprechen, wenn er „ICH“ meint.

Er wird wieder lernen, zwischen AUSNAHME und REGEL und zwischen MÖGLICHKEIT und WAHRSCHEINLICHKEIT logisch-ontologisch zu unterscheiden.

Der schwachsinnige und arrogante „Schluss“: „Wenn ICH das kann, kann das JEDER!“ wird auf den liberalistisch-sozialistischen Müllhaufen befördert und als Menschen verachtende, gedanken- und verantwortungslose emotional-ideologische Floskel entlarvt.
WIEDER ein Stück naher an der Realität.
Gesellschaft und Individuum sind zwei unterschiedliche ontologisch-logische Ebenen, die NICHT aufeinander reduzierbar sind (Emergenz).

3.) Wie werde ich nun noch freier? Dazu verweise ich auf einen intelligenten Austausch mit Vicci Danielle:
  • Vicci Danielle Wie erkennst Du, dass jemand unabhängig von den vorgegebenen Strukturen frei ist? Welche Instanzen durchläuft er, bis er sich von den injizierten Strukturen löst? (Falls das Durchlaufen einer Lösung notwendig, nicht geschenkt ist) Und inwiefern hängt das mit den kognitiven Fähigkeiten (der kognitiven Intelligenz) zusammen? Danke für Deine Zeit!

  • Gerhard Schwartz Es kommt darauf an, von welcher Struktur Du sprichst, von der Persönlichkeits-, der Familien-, der ideologischen Gruppen- oder der Gesellschaftsstruktur zum Beispiel. Letztlich kann Freiheit dadurch definiert werden, dass die Persönlichkeitsstruktur (genetisches-biographisches Potenzial inkl. der kognitiven Intelligenz) im individuell richtigen und stimmigen Verhältnis zu den anderen Strukturen einen Platz findet, der zu Zufriedenheit und Gelassenheit führt. Für den einen bedeutet Freiheit die Identifzierung mit den STRUKTUREN der nächsthöheren Ebene, für den anderen maximale Distanz usw.. Ob der Eremit oder das Mitglied im Schützenverein frei sind, ist keine Frage der OBJEKTIV richtigen Distanz zu den sie umgebenden Strukturen, sondern der subjektiv stimmigen Distanz. Die Kunst, frei zu sein, besteht darin, seine Persönlichkeitsstruktur und seine Grenzen zu erforschen, die objektiven Strukturen, in denen ich lebe und das für mich richtige Verhältnis von Nähe und Distanz (aktuell und prinzipiell) zu diesen objektiven Strukturen.

  • Vicci Danielle Also ist es letztlich Erfahrung? Erforschen? Ich meine mich zu entsinnen auch von Erkenntnissen in diesem Zusammenhang in Deinem Blog gelesen zu haben. Spielt die messbare Intelligenz eine Rolle bei der Fähigkeit die für mich subjektive Distanz zu erkennen oder zu erforschen?

  • Gerhard Schwartz Wegen der Komplexität der Zusammenhänge ist für die MASSE/Mehrheit generell und bei jedem Menschen die Erforschung seiner Persönlichkeitsstruktur eine Frage des Ausprobierens und der intuitiven Verarbeitung. Die Erkenntnis der OBJEKTIVEN Strukturen jenseits der Persönlichkeitsstruktur können einige besonders begabte Menschen (Abstraktionsvermögen/Erfassung und Reduktion von Komplexität) mit Erfahrungen optimal kombinieren. Aber das ist auch nur einem geringen Prozentsatz der Hochbegabten möglich, weil sie sich oft in der Steigerung von Komplexität verlieren.

4.) Die wichtigste Voraussetzung für mehr tatsächliche FREIHEIT ist die lebenslange Arbeit an einer realistischeren SELBSTwahrnehmung (Gefühle/Emotionen/Gedanken/Verhalten/Handlung).
Nur so ist eine angemessenere WAHRnehmung meines Gegenüber und der STRUKTUREN, in denen ich mich bewege, möglich.

Abstrakte ERKENNTNIS reicht im NORMALfall NICHT aus, um die bestehende SELBSTwahrnehmung signifikant zu ändern, weil es um fundamentale Beziehungserfahrungen geht, die das Grundmuster der SELBSTwahrnehmung geprägt haben.

Hilfreich sind Meditation, Erfahrungen mit dem Alleinsein oder neue Beziehungserfahrungen, z.B. in einem geschützten Rahmen durch Gestalt-Arbeit, am besten natürlich SOZIOLOGISCHE Gestalt-Arbeit in meinem Sinne.

Sonntag, 26. Juli 2015

Gewalt und Banden




GEWALT
wird immer mehr WIEDER zum dem, was sie immer gewesen ist, die extreme Form von Macht, die soziale Prozesse im NORMALfall steuert.

Die liberalistisch-sozialistische Illusionsblase einer aufgeklärten, dauerhaft befriedeten Gesellschaft platzt, die a-rationale BASIS menschlicher Rationalität ist unübersehbar.

Kulturelle Gestaltung scheitert, wenn sie gegen soziale NATURgesetze verstößt!
("Die Soziologie des Unbewussten")


Der Polizei in Nordrhein-Westfalen entgleitet zunehmend die Kontrolle über Problemviertel. Die öffentliche Ordnung sei ´langfristig nicht gesichert´, heißt es. Banden hätten ganze Straßenzüge unter sich aufgeteilt und tyrannisierten die Anwohner.
focus.de|Von FOCUS Online



Mittwoch, 22. Juli 2015

STRUKTUR-Reform oder -Revolution?


STRUKTUR-REVOLUTIONEN

Strukturen haben die Tendenz, immer resistenter gegen den Austausch mit ihrer Umwelt zu werden und dadurch immer weniger reformierbar. Sie verhärten sich und ihre probabilistische Wirkung im Fall von SOZIALEN STRUKTUREN wird immer stabiler, Systemtheoretiker sprechen in diesem Zusammenhang von „Autopoiesis“.

Die Dekadenz nimmt immer mehr zu, weil die emotional-ideologischen, z.B. gesellschaftlichen Filter (Denkverbote usw.) den Blick auf die Realität immer mehr blockieren.

Das Endergebnis? Sie halten sich stabil bis zum Zusammenbruch (Implosion) oder bis zu einem revolutionären Wechsel in der Endphase eines noch mit minimaler Rationalität funktionierenden, instabiler werdenden Systems.

In beiden Fällen geschieht der STRUKTURELLE Umbruch auf der Basis von Macht/Gewalt (physisch und/oder psychisch). Beim revolutionären, GESELLSCHAFTLICHEN Wechsel meistens durch eine Kombination von physischer und massenpsychologischer, von vorne herein geplanter Gewalt, im Falle der Implosion mit nachfolgender Anarchie durch Gewalt, die ein Führer oder eine kleine Gruppe einsetzt, um das Bedürfnis der Masse nach Wiederherstellung von Ordnung mit eigenen Interessen an Macht und Profit zu verbinden.

Im Falle der Implementierung neuer gesellschaftlicher Modelle (aus der Not heraus oder aufgrund einer theoretischen Konstruktion mit anschließender geplanter Umsetzung) sieht die Entwicklung im Fall der VERBESSERUNG der STRUKTUREN (gesellschaftlich oder z.B. wissenschaftlich) idealtypisch betrachtet wie folgt aus:

1.) Phase VOR der Etablierung neuer, fundamentaler STRUKTUREN: „Was für ein Unsinn! Undenkbar!“ (Tatsächlich sind die Intellektuellen als Masse/Mehrheit entsprechend der „Soziologie der Intelligenz/Soziologie des Unbewussten“ nicht in der Lage die WIRKUNGEN der theoretisch entwickelten STRUKTUREN realistisch zu denken, was übrigens bei negativen WIRKUNGEN von schlecht durchdachten emotional-ideologisch fundierten Modellen selbstverständlich auch der Fall ist.)

2.) Phase WÄHREND der Etablierung: „ Na, das hätte ich jetzt nicht gedacht! Ob das so bleibt?“

3.) Phase NACH der erfolgreichen Etablierung eines besseren Modells: „Das ist ja toll. Das hab ich doch schon immer gesagt!“

Wohlgemerkt, die drei äußerst unterschiedlichen Bewertungen stammen von DENSELBEN Intellektuellen,. Sie lernen in erster Linie wie die Masse/Mehrheit allgemein durch Erfahrungen, NICHT durch DENKEN.

Entscheidende, STRUKTURELLE Umbrüche ergeben sich aus denselben Gründen für Persönlichkeiten und andere sozial STRUKTURIERTE Systeme im NORMALfall durch gravierende, von AUSSEN aufgezwungene Erfahrungen (Krankheit, Insolvenz, Trennung von Familie und/oder Partner, wirtschaftliche Depression, Anomie usw.).

Dienstag, 14. Juli 2015

Die SOZIOLOGIE der IQ-Intelligenz!



oder

Die Dummheit der Begabung!

Die „Soziologie des Unbewussten“ wird empirisch überprüft.

Die unten gestellte 50.000€-IQ-Frage wird, wenn sie und ihre Lösung den Menschen nicht bekannt sind, zu 99,9% FALSCH beantwortet. Dies schließt Mathematiker und Hochbegabte ein, wie die Geschichte des „Ziegenproblems“ markant und überzeugend BEWEIST!

Die Ursache HIERFÜR liegt auf der BIOLOGISCH-genetischen  Seite des symbolischen Tiers „Mensch“, die EINE Basis für die relational bedingte Verteilung des  Verhaltens in der Gesellschaft ist („Soziologie des Unbewussten“). Die ANDERE Seite ist die STRUKTURELLE SYMBOLISCH-massenpsychologische Manipulation des Unbewussten der MASSE/Mehrheit in der Gesellschaft und in emotional-ideologischen Komfortzonen, die das Fühlen/Denken/Verhalten der Masse/Mehrheit prägen. Hierauf komme ich später zurück.

Eine kurze Darstellung des historischen Verlaufs des „Ziegenproblems“ bestätigt die Hypothesen der „Soziologie des Unbewussten“ und illustriert sie sehr anschaulich:

Marilyn vos Savant, die Frau mit dem bisher höchsten seriös gemessenen IQ (>187), was bekannt war,  behauptete im September 1990, als diese Frage im Raum stand, die Antwort sei 66,6666%. Eine Lawine von wütenden Beschimpfungen und/oder Spott waren die Folge, Mathematiker und Hochschul-Professoren eingeschlossen.  Der Mob, die Meute vollführte die symbolische Hinrichtung. Le Bons „Dummheit der MASSE“ wurde wieder einmal lebendig und anschaulich, in abgeschwächter Form immer wieder zu beobachten in JEDER emotional-ideologisch homogenen Gruppe, wenn ein Mitglied emotional-ideologisch signifikant abweicht. Ein ehernes soziales NATURgesetz.

„Marylin vos Savant wurde unterdessen mit Spott überschüttet. <Unsere mathematische Fakultät hat herzlich über sie gelacht>, hänselte eine  Professorin. <Es gibt schon genug mathematische Unwissenheit in diesem Land>, beschwerte sich ein Akademiker bei der Zeitschrift 'Parade', < wir brauchen nicht den höchsten IQ der Welt, um diese Unwissenheit zu vertiefen. Schämen Sie sich!> (S.8)

Das war sogar noch der Fall, als Gero von Randow in der 'Zeit' einen Artikel mit dieser Lösung präsentierte, als sie allmählich in Fachkreisen akzeptiert wurde.

„Der verehrte Herr von Randow sei <ins Sommerloch gestolpert>, <jeder normalbegabte Zwölftkläßler> könne schließlich begreifen, daß Frau Savants Rat < typische Laienfehler> enthalte, < haarsträubender Unsinn>, <Quatsch> und < Nonsens>, <absurd> und <abstrus> sei. Es sei <traurig, daß die 'Zeit' so etwas überhaupt aufgreift>. Die ganze Angelegenheit sei <peinlich>, urteilte ein Mathematiker. Bestenfalls ein < Aprilscherz im Juli> schrieb ein Leser mitleidig, eher ein <Ärgernis> schrieb ein anderer. Die alles dies zu Papier brachten, waren zum großen Teil Akademiker, einige mit einschlägiger Ausbildung in Statistik: Prof.Dr.Ing, Dr.sc.math, Dr. med., Dr.jur. usw.usf. Sie schrieben auf Institutsbögen, legten seitenlange Beweise bei,...“ (S.7)

(v. Randow, G. 1992, Das Ziegenproblem. Denken in Wahrscheinlichkeiten. Reinbek bei Hamburg:Rowohlt)

Auf demokratischem Massen-Niveau sind die Erfahrungen in meinem Post (Beschimpfungen bis zu: „Sie sind ein ziemlich kranker Typ“ +3x „gefällt mir“) unübersehbar vergleichbar. Es reichte schon, eine mathematische Frage in einer Form zu stellen, die so sehr verunsichert, weil keine Lösung gegoogelt werden konnte, so lange der Begriff „Ziegenproblem“ nicht verfügbar war. Das ist emotional-ideologisch heutzutage unzuMUTbar, weil der dominierende  GleichheitsWAHN mit der GEFÜHLTEN REALITÄT der Differenz kollidiert. Zum Schluss drängten Einige auf die Bekanntgabe der Lösung, OHNE vorher die Frage beantwortet zu haben. Der GleichheitsWAHN hinderte sie daran, eine Antwort abzugeben, weil sie FÜHLTEN, irgendwas stimmt hier nicht, dann halte ich lieber den Mund. In Wirklichkeit haben SIE sich natürlich in diesem Fall „blamiert“ und NICHT die FB-Freunde, die eine falsche Antwort abgegeben haben. Außer jemand bekommt entsprechend dem GleichheitsWAHN Komplexe, wenn er nicht als ECHTES Genie durchgeht. Aber derjenige würde, zumindest OBJEKTIV biologisch betrachtet, die Lächerlichkeit pur provozieren, emotional-ideologisch vielleicht sogar möglich in unserer VERblödeten Gesellschaft, in der VERblödete Intellektuelle propagieren, der IQ sei über die genetisch vorgegebene Grenzen hinaus trainierbar.

Die „Soziologie des Unbewussten“ behauptet, dass UNBEWUSSTE Strukturen und emotional-ideologische Filter die Wahrnehmung der Realität durch die Masse/Mehrheit prägen. Die HISTORISCHE Dimension des „Ziegenproblems“ ist eine perfekte Bestätigung des sozialpsychologischen Experimentes von Asch (Konformität) auf einer gesellschaftlichen Ebene (s.a. Le Bon). Was diese OBJEKTIVE Wahrheit für die massenpsychologische Manipulation in Medien-Gesellschaften bedeutet (Werbung/Propaganda), wenn die „Dummheit“ einer Aussage NICHT mathematisch EINDEUTIG beweisbar ist (nicht-lineare Komplexität), ist SOZIOLOGISCH natürlich weit aus relevanter als die Manipulation von falschen Einschätzungen messbarer Realitäten (z.B. zwei OFFENSICHTLICH unterschiedlich lange Striche beim Asch-Experiment).

Der Ethologe Rupert Riedl weist zu Recht darauf hin, dass man nur etwas erklären kann, was man vorher erkannt hat („Soziologie des Unbewussten“:

„Erkennen beruht auf dem simul hoc der Gestaltwahrnehmung und ist großteils VORBEWUSST (Hervorh. GAS) angelegt, das Erklären auf dem propter hoc, das großteils als bewußte Konstruktion der Erfahrung hinzuzufügen ist. Erkennt man diesen Unterschied nicht, kann es geschehen, daß das noch nicht Erklärbare aus der Welt des Erkennbaren verloren wird.“(Riedl 2000:34)

Die emotional-ideologische, STRUKTURELLE Determination des WAHRSCHEINLICHEN Verhaltens führte bei dieser „schlichten“ mathematischen Frage (lineare Komplexität) zu einer katastrophalen IRRATIONALITÄT des Verhaltens, die sogar verhinderte, das Nächstliegende zu machen, nämlich die Hypothese von Marylin vos Savant, OBWOHL man sie nicht verstand, EMPIRISCH zu überprüfen. Eine sehr leichte Übung, wenn man so viel selbstkritische Distanz hätte aufbringen können, Das Spiel einfach 500 mal durch zu spielen und festzustellen, ob der Wechsel zu einem Resultat von 66,6666% Gewinnen führt oder zu 50%.

Logisch klar, emotional-ideologisch UNMÖGLICH! „Unglaublich“, dass das nicht gemacht wurde, sondern die arrogante, emotional-ideologische Selbstsicherheit des demokratischen Mittelmaßes jeden Versuch, die Hypothese empirisch zu überprüfen, blockierte!?

Welche SOZIALEN STRUKTUREN machen solche Entwicklungen WAHRSCHEINLICH?

1.) Die intellektuelle Ignoranz und die emotional-ideologische Weigerung der universitären Soziologie, solche sozialen Naturgesetze WISSENSCHAFTLICH zu erforschen. Statt dessen überschüttet sie die Gesellschaft mit einer konstruktivistischen „aufgeblasenen Rhetorik“ und einem systemtheoretischen Begriffs-Kartenhaus, die eine katastrophale Komplexitäts-IDEOLOGIE bewirken und die Erforschbarkeit von Ursache-Wirkungs-Zusammnhängen im sozialen Kontext schlicht leugnen.

2.) Das biologisch vorhandene IQ-Potenzial des symbolische Tiers „Mensch“ wird durch die emotional-ideologischen STRUKTUREN der am Mittelmaß orientierten Konsens-Demokratie in der Gesellschaft und in der Wissenschaft nur minimal ausgeschöpft. Eine ANDERE emotional-ideologische STRUKTUR, die allerdings nur autoritär GESTALTET werden kann (s.a. Differenz/Gruppe) würde medial-wissenschaftlich die Sensibilität gegenüber DIFFERENZEN auf allen Ebenen manipulieren und DADURCH signifikant erhöhen. In Marylin vos Savants Fall wären die Schreihälse in ihren emotional-ideologischen Komfortzonen mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel früher leise geworden, wenn sie jeden Tag zu hören bekämen: „Vorsicht, lieber Mathematik-Professor, du bist vielleicht begabt oder sogar hochbegabt, aber es gibt auch Genies und die kannst Du auf ihrem Niveau NICHT verstehen!“

Die unter dem Begriff „Ziegenproblem“ bekannte Thematik demonstriert bezogen auf die IQ-Intelligenz bei formalen Fragen und linearer Komplexität exemplarisch die folgenden drei Ebenen bei unbekannten, NEUEN Lösungen (gilt für viele STRUKTURELL neue Lösungen):

1. Ebene (IQ-genial): nur extrem IQ- Begabte finden die Lösung, die sogar von NORMALEN IQ-Hochbegabten nicht entdeckt wird und von der aktuellen wissenschaftlichen emotional-ideologischen Komfortzone als lächerlich und unzuMUTbar qualifiziert wird.

2. Ebene (IQ-hochbegabt): Viele, vielleicht die meisten IQ-Hochbegabten, können die Lösung inklusive der Begründung NACHvollziehen, NACHDEM sie allgemein anerkannt ist
.
3. Ebene (Bildung): wenn die Thematik in das Bildungssystem aufgenommen wird, können alle NORMALbegabten die REGEL, die für die ANWENDUNG dieser Erkenntnis NOTwendig ist, auswendig lernen und sie anwenden, OHNE das „Warum“ im NORMALfall zu verstehen.

Führt die BILDUNG zu einer Veränderung der angedeuteten sozialen NATURgesetze?

Selbstverständlich nicht! Beim nächsten Mal, wenn eine NEUE Frage dermaßen abweichend beantwortet würde, wäre der Ablauf vergleichbar! Es sei denn, man würde das soziale NATURgesetz ANWENDEN und eine andere emotional-ideologische STRUKTUR von OBEN einsetzen. Dann würde die Gesellschaft so „abheben“ wie das Tonnen schwere Flugzeug durch die ANWENDUNG der physikalischen NATURgesetze!

Ausgelöst wurde die soziologisch faszinierende Reaktion durch folgenden schlichten Post (die vollständigen Antworten stelle ich bei Interesse gerne zur Verfügung):
„50.000,- IQ-Frage!
(Wer MEHR als eine PROZENTANGABE in der Antwort schreibt, wird sofort BLOCKIERT, weil er nicht lesen kann und deswegen als FB-Freund für mich ungeeignet ist!)
Eine kleine Gewinnlotterie (Fiktion) !
50.000€ sind zu gewinnen.
Drei Briefumschläge liegen auf dem Tisch, ein roter, ein schwarzer und ein grüner. In einem ist ein Gutschein über die 50.000€ in den beiden anderen ein leeres Blatt. Natürlich sind von außen keine Unterschiede erkennbar.
Franz darf sich in Gedanken einen aussuchen, er wählt den roten.
Der Veranstalter entfernt eine Niete, und zwar den grünen Umschlag.
Franz darf noch einmal wählen. Er ist der spontane Typ und sagt sich, schwarz gefällt mir doch besser!
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die 50.000€ gewinnt?“