Soziologie-ein fliegender Holländer? https://soziologiedesunbewussten.blogspot.be/2015/12/blog-post

Soziologie- ein fliegender Holländer?

Mein Artikel aus "soziologie heute", Oktober 2015, s. Blog-Artikel vom 2.12.2015

Samstag, 11. März 2017

Die wertelose Aufklärung!

Die Werte der Aufklärung!!??

Interessanter Artikel!

Imad Karim:
"Werte der Aufklärung werden gefährdet
Deutschland ist nicht die Heimat meiner Vorväter, aber dafür – und das ist mir viel wichtiger – die Heimat meiner Werte."

Welche Werte und welche Ideologie haben denn zu dieser scheinbar paradoxen Situation geführt???

Ganz einfach, die Werte der Aufklärung, welche sonst!

Die Gefährdung der Werte der Aufklärung durch die emotional-ideologische Entwicklung ist das Resultat der emotional-ideologischen Entwicklung der Aufklärung, die in der relativistischen Postmoderne ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hat.

Die Masse/Mehrheit der meinungsmachenden Intellektuellen, besser Intellektualisten, repräsentiert und kreiert diesen katastrophalen Zustand.

Die Werte der Aufklärung und ihre Folgen (z.B. die Zerstörung der traditionellen Familienstrukturen usw.) haben kein tragfähiges Fundament für die Zukunft, wie der Erfolg der islamischen Werte bis hin zum Erfolg des politischen Islam und anderer ideologischer Systeme (Russland/China) nahelegen.
Konsumismus reicht nicht als emotional-ideologische Wert-Orientierung auf Dauer.

Die Aufklärung selbst hat versagt, und zwar nicht zufällig, sondern weil sie die psychische Macht/Gewalt im menschlichen Zusammenleben des sozialen, symbolischen Tiers "Mensch" ignoriert, bis heute nachlesbar in der liberalistischen Freiheitsideologie und erlebbar in der liberalistischen Propaganda.

Ohne Kernsanierung und einer neuen, umfassenderen Definition von Freiheit jenseits der Freiheitsideologie der Aufklärung hat der Liberalismus keine Chance.



Bereits 2014 mehrten sich die Zeichen einer bevorstehenden Massenmigration aus dem Nahen Osten. Doch die Politik reagierte spät. Heute sind Islamkritiker nicht erwünscht und viele junge Muslime nicht an westlichen Werten interessiert
CICERO.DE

Donnerstag, 9. März 2017

Intuition und Erkenntnis!

Intuition!

Stimmt, aber eine gesunde Intuition nähert sich nur objektiven Wirklichkeiten und Wahrheiten verbunden mit logischer Rekonstruktion und Bestätigung durch Erfahrung/Handlung/Experiment!

Einstein mit seiner außergewöhnlichen IQ- Intelligenz und seinen überzeugenden Gedankenexperimenten war das beste Beispiel dafür, ebenso das Unvollständigkeitstheorem seines Freundes und Gesprächspartners Kurt Gödel, der den mathematischen Beweis für die Verbindung von Wahrheit und Intuition lieferte.

Beide waren Begriffsrealisten und Platoniker!

Die Einheit transzendentaler Bedingungen von menschlicher Erkenntnis und transzendenter Überschreitung subjektiver Perspektiven repräsentiert das Unbewusste, das objektiven Geist und subjektive Seele verbindet.

Die populäre Reduktion von Erkenntnis auf die Intuitionen von Phantasten und subjektivistische Verirrungen sind im Gegensatz dazu postmoderner, konstruktivistischer und relativistischer Unfug!

Wer sich in der geschlossenen Abteilung intuitiv eindeutig für Napoleon hält, ist höchstwahrscheinlich nicht Napoleon!

Albert Einstein said, "The intuitive mind is a sacred gift and the rational mind is a faithful servant. We have created a society that honors the servant and has forgotten the gift."
FORBES.COM

Montag, 6. März 2017

Die dumme Arroganz der IQ-Hochbegabung!


Die emotional-ideologische, strukturell verursachte, medial-wissenschaftliche VERdummung der Gesellschaft verschont auch IQ-Hochbegabte nicht!

Sie macht die mögliche dumme Arroganz IQ-Hochbegabter heutzutage wahrscheinlicher!

Wie sieht sie bei tatsächlich Hochbegabten aus?

Sie tritt insbesondere dann auf, wenn z.B. ein junger Hochbegabter den Test bestanden hat.
Er weiß nun, dass er hochbegabt ist und verwechselt dieses Potential mit mühsam errungener Erkenntnis.

Er hat es nicht mehr nötig, sich Wissen mit viel Aufwand zu einem komplexen Thema anzueignen, er ist ja hochbegabt.

Er quatscht sogar munter drauflos, verbunden mit einer dummen Arroganz, wenn er sich mit einem anderen Hochbegabten über ein Thema unterhält, mit dem dieser sich ein Leben lang beschäftigt hat, ohne diese Tatsache zu berücksichtigen und wirklich zuzuhören.

Das gilt auch allgemein für den Umgang von Hochbegabten mit nichtlinearer Komplexität. Nicht zufällig sind die meisten Hochbegabten mit Studium nicht Soziologen oder Philosophen, sondern Ingenieure, Physiker oder seltener Mathematiker. Das liegt auch nahe, weil IQ-Hochbegabung genau das misst, nämlich die kognitive Leistungsfähigkeit des Verstandes, logische Konsistenz innerhalb von Systemen. Bei nichtlinearer Komplexität verlieren sich diese Kollegen oft in uferlosem „und das ist noch wichtig“ und finden keinen Weg mehr zurück zum Unterschied von Wesentlichem und Unwesentlichem. Nichtlineare Komplexität, z.B. in Philosophie oder Soziologie, wirklichkeitsgerecht zu reduzieren, gelingt nur wenigen IQ-Hochbegabten, wie ich erst spät festgestellt habe. Sie landen schließlich auch oft in einer dummen Arroganz, wenn sie glauben, mit einem Hochbegabten, der sich damit so lange beschäftigt hat wie sie mit ihrem Ingenieursthema auf Augenhöhe selbstverständlich kommunizieren zu können, sie sind ja schließlich hochbegabt und auch Mitglied einer Gesellschaft.

Dass zur Erkenntnis von Wahrheit die formale Begabung zu Logik, die Beweise konstruiert,  nicht reicht, hat der geniale Mathematiker Kurt Gödel mathematisch bewiesen (Unvollständigkeitstheoreme).

In diesem Fall bedeutet es die Grenzen und die Möglichkeiten der normalen Hochbegabung realistisch einzuschätzen. Logik reicht an dieser Stelle grundsätzlich nicht, sondern ist nur sinnvoll bei der konsistenten REkonstruktion eines Aussagensystems auf der Basis eines unbeweisbaren, intuitiv wahren Axioms.


Die Annäherung an objektive Wirklichkeiten und Wahrheiten gelingt nur durch die Integration von logischem Denken, spekulativer Metaphysik, rationaler Intuition und Erfahrung/Handlung/Experiment, wie es Husserl, den Gödel bewunderte, in seiner transzendentalen und objektiven Phänomenologie als AUSGANGSposition des Denkens und der Vernunft beschrieben hat.